Frankfurt im Jahr 1796. Der junge Dichter Friedrich Hölderlin ist 26 Jahre als, ein leidenschaftlicher Rebell, ein Träumer, ein großer Liebhaber. Um seinen geliebten Freund in der Nähe zu haben, vermittelt Isaac von Sinclair Hölderlin die Stelle des Haushofmeisters bei der Familie des Frankfurter Bankiers Jacob Gontard.
Hölderlin verfällt der schönen Susette, der Frau Gontards. Susette wird die große Liebe seines Lebens, eine unmögliche, unlebbare Liebe. Vom rasend eifersüchtigen Sinclair verraten, scheitert der gemeinsame Fluchtplan.
Hin und her gerissen zwischen Susette, der Kunst und Sinclair verliert Hölderlin schließlich alles: die geliebte Frau, den Freund und sich selbst ...
Filmkritiken
film-dienst 24/1998: Kein rundum gelungener Film, immerhin aber der interessante Versuch einer Annäherung an eine zerrissene Persönlichkeit, der vor allem auch als gediegener Ausstattungsfilm bestehen kann.
TV Today 25/1998: Kraftvolles, glaubhaftes Porträt eines Mannes, der an den Verhältnissen seiner Epoche zerbricht.
Der Spiegel 49/1998: Kein sonderlich üppiger Stoff für einen zweistündigen Film; die Regisseurin Nina Grosse konzentriert sich denn auch auf die Zeit vor dem endgültigen Wahnausbruch Hölderlins.
Die Woche 04.11.1998: Ein Kostümfilm, der sich rasender Leidenschaft und deutschen Idealismus verschrieben hat.
kultur Spiegel 12/1998: Kostümkino ohne Erkenntnisgewinn.