Sechs Fremde, sechs Spezialisten. Ihr Metier: Waffen, Überwachung, verdeckte Operation und Gewalt, wenn es sein muß. Keiner kennt den anderen und dessen Beweggründe.
Gemeinsam sollen sie einen brisanten Job erledigen: einen Koffer "übernehmen", dessen Inhalt die Russen, die IRA und noch mindestens ein halbes Dutzend weiterer Gruppierungen interessiert.
Ihr Plan ist raffiniert und genial. Am Ende einer wahnwitzigen Verfolgungsjagd durch die engen Gassen Nizzas halten sie das Objekt ihres Auftrages in den Händen - aber nur, um festzustellen, dass sie übel ausgetrickst worden sind.
Und danach beginnt das eigentliche Spiel, in dem nach und nach Tarnungen aufgegeben werden, Loyalität und Integrität nichts mehr zählen und ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel anläuft.
Filmkritiken
Filmkritik von Peter Halm
Dirk Jasper FilmLexikon: Action-Altmeister John Frankenheimer gelang mit dieser atemberaubenden Story ein ungemein physischer Action-Thriller, in dem eine absolute Top-Besetzung glänzt.
film-dienst 24/1998: Die Handlung ist nicht immer ganz logisch und durchschaubar, dennoch bietet der Film insgesamt spannende Genreunterhandlung.
TV Today 25/1998: Trotz kleiner Mängel: "Ronin" ist das intelligente und subtile Gegenstück zum üblichen Stallone- und Willis-Gedröhn.
kultur Spiegel 12/1998: Die Charaktere sind stimmig besetzt, besonders die Altkräfte Robert De Niro und Jean Reno begeistern. Selten hat ein Amerikaner Frankreich schöner in Szene gesetzt.
TV Spielfilm 25/1998: Seelenloses Action-Feuerwerk mit mehr Schein als Sein. Die Stars verkaufen sich unter Wert.
Cinema 12/1998: Jean Reno und Robert de Niro glänzen in John Frankenheimers wohltuend altmodischem, auf den Punkt inszenierten Politreißer.
TV Movie 25/1998: De Niro & Reno - ein echtes Dream-Team!