Der erfolgsverwöhnte Medien-Tycoon Bill Parish wird urplötzlich auf ungewöhnlichste Weise mit seinem Tod konfrontiert. Dieser bietet ihm ein Gegengeschäft: Für eine gewährte Gnadenfrist soll Bill Parish ihn in die Geheimnisse des Lebens einweihen.
Die Alternative ist sein sofortiges Ableben. Natürlich stimmt er zu und führt den mysteriösen Fremden mit Namen Joe Black in seine Familie und sein geschäftliches Leben ein. Allein durch seine Anwesenheit bringt Joe das wohlgeordnete und privilegierte Leben des Tycoonen gewaltig durcheinander.
Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Joe und Susan der über alles geliebten jüngsten Tochter Bill Parishs. Eine Entwicklung dessen Konsequenzen er nur zu gut abzuschätzen weiß, da ihm die wahre Identität des charmanten Fremden als einzigem bekannt ist.
Für seine Tochter ist es eine Liebe, die so romantisch wie ausweglos ihren Lauf nimmt ...
Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) Martin Brest inszenierte nach "Der Duft der Frauen" einen romantischen Film. "Rendezvous mit Joe Black" läßt seinen Protagonisten viel schauspielerische Freiheit.
TV Movie 02/1999: Vor über 20 Jahren sah Martin Brest ("Der Duft der Frauen") die Theaterverfilmung "Death Takes A Holiday" (1934). Seitdem spukte die Idee in seinem Kopf, aus der Geschichte einen neuen Film zu entwickeln. Brest wollte kein einfaches Remake, sondern "ein einzelnes Element näher ausleuchten": die lebensbejahenden Aspekte.
Aus einer guten, einfachen Geschichte ist ein feiner, romantischer, sehr großzügiker Film entstanden, der sich für die Bilder und Dialoge viel Zeit nimmt. Gekrönt wird alles durch eine Top-Besetzung. Doch gerade zum Ende hin ist Brest sein aufwendig ausgestattetes Wunschprojekt ein wenig zu ausufernd geraten.
Kultur Spiegel 01/1999: Schade, dass Brad Pitt etwas gefällig spielt - und drei Stunden Sterben einfach zu lang sind.
TV Spielfilm 02/1999: Typisch Hollywood: Brad Pitt macht sogar als Sensenmann eine gute Figur.
Cinema 01/1999: Romantischer Todesreigen.