Es ist Sonntag, in der Abenddämmerung fällt Regen auf Thessaloniki. Alexander, ein berühmter Schriftsteller, will das Haus am Meer, in dem er schon immer gewohnt hat, verlassen.
Er findet einen Brief von seiner Frau Anna, der von einem Sommertag spricht, der mehr als 30 Jahre zurückliegt. Der Brief wird zum Anlaß einer ungewöhnlichen Reise Alexanders, bei der sich Vergangenheit und Gegenwart durchdringen.
Während er den trügerischen Wortschöpfungen seiner Romane nachjagt, ziehen die Glücksmomente seines Lebens vorüber. Momente, die er zurückholen möchte, für einen Tag ... für eine Ewigkeit.
Filmkritiken
film-dienst 02/1999: Ein in langen, extrem ruhigen Einstellungen virtuos komponierter Film über der Verlust der (inneren) Heimat, der verschiedene Zeit- und Erzählebenen miteinander verbindet und eine Welt schafft, in die Vergangenheit und Gegenwart gleichberechtigt nebeneinander stehen.
Cinema 10/1998: Der Grieche Angelopoulos will uns elegische Bilder schmackhaft machen. Wir finden: das längste Gyros der Welt.
Kultur Spiegel 01/1999: Der Film erhielt die Goldene Palme in Cannes - eine unsinnige Entscheidung.