Die Ewigkeit und ein Tag

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Ewigkeit und ein Tag
Titel Griechenland: Mia eoniotita ke mia mera
Genre: Melodram
Farbe, Griechenland, Frankreich, Italien, 1998

Kino Deutschland: 1999-01-21
Laufzeit Kino: Minuten
Kinoverleih D: Pegasos



Szenenfoto Es ist Sonntag, in der Abenddämmerung fällt Regen auf Thessaloniki. Alexander, ein berühmter Schriftsteller, will das Haus am Meer, in dem er schon immer gewohnt hat, verlassen.

Er findet einen Brief von seiner Frau Anna, der von einem Sommertag spricht, der mehr als 30 Jahre zurückliegt. Der Brief wird zum Anlaß einer ungewöhnlichen Reise Alexanders, bei der sich Vergangenheit und Gegenwart durchdringen.

Während er den trügerischen Wortschöpfungen seiner Romane nachjagt, ziehen die Glücksmomente seines Lebens vorüber. Momente, die er zurückholen möchte, für einen Tag ... für eine Ewigkeit.


SzenenfotoDarsteller: Bruno Ganz (Alexander), Isabelle Renauld (Alexanders Frau Anna), Achilleas Skevis (Kind), Despina Bebedeli (Alexanders Mutter), Iris Hatziantoniou (Alexanders Tochter), Eleni Gerassimidou (Ouranie), Fabrizio Bentivoglio (Dichter), Vassilis Seimenis (Alexanders Schwiegersohn)

Regie: Theo Angelopoulos

Stab: • Produzenten: Phoebe Economopoulos • Drehbuch: Theo Angelopoulos, Tonino Guerra, Petros Markaris, Giorgio Silvagni • Vorlage: - • Filmmusik: Eleni Karaindrou • Kamera: Giorgos Arvanitis, Andreas Sinanos • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Giorgos Ziakas, Costas Dimitriadis • Schnitt: Yannis Tsitsopoulos • Kostüme: Giorgos Patsas • Make Up: - • Ton: Bernard Leroux • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 02/1999: Ein in langen, extrem ruhigen Einstellungen virtuos komponierter Film über der Verlust der (inneren) Heimat, der verschiedene Zeit- und Erzählebenen miteinander verbindet und eine Welt schafft, in die Vergangenheit und Gegenwart gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Cinema 10/1998: Der Grieche Angelopoulos will uns elegische Bilder schmackhaft machen. Wir finden: das längste Gyros der Welt.

SzenenfotoKultur Spiegel 01/1999: Der Film erhielt die Goldene Palme in Cannes - eine unsinnige Entscheidung.


SzenenfotoBemerkungen

"Die Ewigkeit und ein Tag" wurde bei den Filmfestspielen in Cannes 1998 mit der "Goldenen Palme" ausgezeichnet.

Dirk Jasper FilmLexikon
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