Jenseits des normalen Alltags liegt ein kleines,
ausgestorbenes Dorf, das der Braunkohle weichen mußte. Dies
ist die Heimat von Henning Stahnke. Seine große Liebe, Katja
Pfeifer, wird gerade in Berlin wegen zahlreicher Kleindelikte im
Wiederholungsfall zu drei Jahren Gefängnis
verurteilt.
Völlig verzweifelt entführt Henning Stahnke die verantwortliche Richterin Beate Nelken, um seine große Liebe freizupressen.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt -
Recht und Unrecht, Stadt und Land, Vergangenheit und Gegenwart
prallen aufeinander und verstricken sich schicksalhaft miteinander
... Darsteller: Wolfgang Stumph (Henning
Stahnke), Corinna
Harfouch (Beate Nelken), Nina Petri (Katja Pfeifer), Gudrun
Okras (Mutter Stahnke), Heinrich Schafmeister (Verteidiger),
Jörg Schüttauf (Kommissar), Sissi Perlinger ("Contessa"
Thilde), Karin Gregorek (Wärterin), Reiner Heise
(Postbeamter), Matti Wien (Fahrer Viehtransport), Susanne Wagner
(Schwester Herta), Michael Krieg-Helbig (Einsatzleiter), Cyrill
Berndt (Beamter), Alexander Beyer (Beamter)
Regie: Peter Kahane Stab: • Produzenten:
Alfred Nehring für Polyphon / MDR • Drehbuch: Oliver
Bukowski • Vorlage: Hörspiel von Oliver
Bukowski • Buch:
"Bis zum Horizont und weiter" • Filmmusik: Tamas Kahane • Kamera:
Gero Steffen • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Gabriele Wolff • Schnitt: Birgit Bahr • Kostüme:
Helene Hohensee • Make Up: - • Ton: Roland Winke
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
film-dienst 02/1999: Ein stimmungsvoll die Landschaft und das Innenleben der Protagonisten verbindender Film, dessen hervorragender Film, dessen hervorragende Schauspieler Anteil nehmen lassen an den ebenso skurrilen wie anrührenden Schicksalen. Der trockene Humor und die großartigen Fotografie fügen dies zu einer kongenialen Einheit.
TV Today 03/1999: Sie können nicht anders: Neue deutsche Komödien muffen - trotz versuchter Buck-Schrulligkeit - nach deutscher Komödie.
Cinema 02/1999: Peter Kahanes
Dramakomödie besitzt Spurenelemente britischen
Humors.
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Jenseits des normalen Alltags liegt ein kleines,
ausgestorbenes Dorf, das der Braunkohle weichen mußte. Dies
ist die Heimat von Henning Stahnke. Seine große Liebe, Katja
Pfeifer, wird gerade in Berlin wegen zahlreicher Kleindelikte im
Wiederholungsfall zu drei Jahren Gefängnis
verurteilt.
Nach einer turbulenten Fahrt kommen sie im Versteck an: eben jenem
verlassenen Dorf, in dem nur noch Stahnkes schrullige Mutter lebt.
In der Zwischenzeit ist Katja Pfeifer mit Hilfe der exzentrischen
Mitinsassin "Contessa" Thilde die Flucht gelungen. Alles könne
sich noch zum Guten wenden, hätte die Polizei nicht schon
Stahnkes Versteck ausfindig gemacht.
Darsteller: Wolfgang Stumph (Henning
Stahnke),
Filmkritiken
Der Spiegel 04/1999: Auch wenn in "Bis zum Horizont und
weiter" vieles nicht hinhaut: Der Film traut sich was. Er packt den
Frust, die Liebe und die Träume seiner Figuren und gibt ihnen
jene Größe, die sie für die Leinwand
brauchen.
kultur Spiegel 02/1999: Dieser Jammerfilm zeigt
Braunkohlebrachen und verwaiste Dörfer in zauberhaftem Licht.
Da wird Selbstmitleid zu Poesie.