Das große Krabbeln

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • US-Filmplakat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das große Krabbeln
Titel USA: A Bugs Life
Genre: Animationsfilm
Farbe, USA, 1998, FSK o. A.

Kino Deutschland: 1999-02-11
Kino USA: 1998-11-25
Laufzeit Kino: 95 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1999-11-04
Kaufkassette: 1999-11-04
Laufzeit Video: 93 Minuten
Anbieter: Buena Vista

DVD Deutschland: 1999-11-04
Laufzeit DVD: 91 Minuten
Anbieter: Warner Bros.



Szenenfoto Auf der Ameiseninsel herrscht geschäftiges Treiben. Ängstlich erwarten die Königin, ihre Nachfolgerin Prinzessin Atta und das fleißige Ameisenvolk den Besuch von Hopper und seiner gefräßigen Grashüpfer-Bande, die ihren jährlichen Futter-Tribut einfordern. Doch ehe es dazu kommt, bringt der pfiffige Flik, der sich so gar nicht in das straff organisierte Arbeitssystem der Kolonie einfügen will, alles durcheinander.

Versehentlich vernichtet der liebenswerte Chaot die Futter-Gabe für Hopper, dessen Zorn die gesamte Kolonie erzittern läßt. Flik sieht nur einen Ausweg, das Überleben der Kolonie zu sichern: Mit ein paar knallharten Kampf-Insekten wird es ein Leichtes sein, Hopper und seinen Handlangern die Stirn zu bieten.

Als Flik die Truppe des maroden Insekten-Zirkus von P. T. Floh kennenlernt, hat er seine Wunsch-Söldner gefunden ...


SzenenfotoSprecher im Original: Kai Wiesinger (Flik), Rufus Beck (Hopper), Madeleine Stolze (Prinzessin Atta), Caroline Schwarzmeier (Prinzessin Dot), Elisabeth Volkmann (Königin), Jan Odle (Fred), Fritz von Hardenberg (Slim), Ottfried Fischer (Gustl), Ivar Combrinck (Franzi), Horst Raspe (Manny)

Regie: John Lasseter, Andrew Stanton

Stab: • Produzenten: Darla K. Anderson, Kevin Reher für Walt Disney Pictures / Pixar Animation Studios • Drehbuch: Andrew Stanton, Donald McEnery, Bob Shaw • Vorlage: Story von John Lasseter, Andrew Stanton, Joe Ranft • Das Buch zum Film: "Das grosse Krabbeln" von Disney • Filmmusik: Randy Newman • Kamera: Sharon Calahan • Spezialeffekte: - • Ausstattung: William Cone, Tia W. Kratter, Bob Pauley • Schnitt: Lee Unkirch • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Gary Rydstrom • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper(CyberKino): Durch technische Perfektion und Liebe zum Detail findet sich der Zuschauer in einer atembraubend bunten Miniaturwelt wieder. Ameisen, Grashüpfer und Käfer wirken so realistisch, dass man problemlos nachvollziehen kann, welche Herausforderung es ist, ein Volk zu retten, wenn man nur 4 mm groß ist.

TV Today 04/1999: Wie schon in seiner "Toy Story" mixt John Lasseter verschrobene Scherze mit Szenen, für die man in Realfilmen todesmutige Stuntmen brauchte. Damit die Wortwitze auch hierzulande rüberkommen, wurden u. a. Kai Wiesinger, Rufus Beck und Bayerns Urgestein Ottfried Fischer als Synchronsprecher engagiert. Fazit: Weniger smart als "Antz", weniger prächtig als "Mulan", aber allemal obere Trick-Güteklasse.

Focus 06/1999: Von der Landplage zum Superstar: Direkt nach dem neurotischen Z aus "Antz" wird schon wieder eine Ameise zum Kinohelden. Auch Flik ist ein Außenseiter und Träumer in seiner Kolonie, die von gierigen Heuschrecken unterdrückt wird. Zur Rettung des Ameisenhaufens organisiert er eine Flohzirkustruppe: Freunde wie die Raupe Gustl oder den Nashornkäfer Dim. Wie der Vorgänger ist der Film rein computeranimiert, diesmal von Disney und Pixar ("Toy Story") - weniger intelligent, dafür kindgerechter. Was lieben die Pixel-Künstler an den Ameisen? Ihre glatte Chininhaut läßt sich leichter im Rechner darstellen - andere Tiere sehen noch nicht gut genug aus. Außerdem bilden die Viecher eine starke Gemeinschaft, aus welcher der Held, als typischer amerikanischer Einzelgänger, dann wieder ausbrechen kann.

film-dienst 03/1999: Eine Vorzüglich erzählte Geschichte voller witziger Details, stimmungsvoll auch in der Farbgestaltung - ein durchweg liebenswerter Familienfilm.

kultur Spiegel 02/1999: Kein Zeichentrickfilm für Erwachsene, sondern ein Märchen, um das Eltern ihre Kinder beneiden. Spielbergs "Antz" sehen da ziemlich alt aus.

Cinema 02/1999: Atemberaubend animiertes Abenteuer. Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie "Toy Story" und "Antz" mochten.

TV Spielfilm 04/1999: Cleverer Krabbelspaß für wirklich alle Altersgruppen. Toppt "Toy Story" mit links!

TV Movie 04/1999: Dagegen war "Antz" ein müdes Kribbeln.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1998 für Randy Newman (Musik-Musical/Komödie)


SzenenfotoBemerkungen

Sprecher im Original: Dave Foley (Flik), Kevin Spacey (Hopper), Julia Louis-Dreyfus (Prinzessin Atta), Hayden Panettiere (Dot), Phyllis Diller (Queen), Richard Kind (Molt), David Hyde Pierce (Slim), Joe Ranft (Heimlich), Denis Leary (Francis), Jonathan Harris (Manny), Madeline Kahn (Gypsy), Bonnie Hunt (Rosie), Roddy McDowell (Mr. Soil)

Dirk Jasper FilmLexikon
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