Norman Bates führt mit seiner Mutter das "Bates Motel", ein heruntergekommenes Anwesen, das nur wenige Gäste beherbergt.
Eines Tages kommt die junge Marion Crane, die nach einer Unterschlagung von 400.000 Dollar auf der Flucht ist, in das Motel, um zu übernachten. Um sich nach der langen Fahrt zu erfrischen, steigt sie unter die Dusche. Es sollte die letzte Dusche ihres Lebens werden.
Norman findet Marion in einer Blutlache, neben ihrer Leiche liegt ein großes Messer. Voller Entsetzen beseitigt er die Leiche und geht dann die Stufen zum Wohnhaus hinauf, in dem er mit seiner Mutter lebt.
Hier folgt ein heftiger Wortwechsel zwischen Mutter und Sohn. Und dann beginnt ein Alptraum ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Filmkritik von Peter Halm
film-dienst 01/1999: Eine Neuverfilmung von Alfred Hitchcocks gleichnamigem Thriller aus dem Jahr 1960. Das Konzept, der Vorlage Einstellung für Einstellung zu folgen, scheitert ebenso wie die gelegentlichen Versuche, der Story dennoch "modernisierende" Lichter aufzusetzen. Eine sinnlose Verschwendung von Talent und Geld.
TV Today 01/1999: Gus Van Sant ("Good Will Hunting") wäre es kaum gelungen, Aufmerksamkeit zu erregen, wenn er das Original nicht Einstellung für Einstellung kopiert hätte. dass Regisseur sich trotzdem alle möglichen Freiheiten leistet, bricht ihm künstlerisch das Genick. Die Schauspieler, allen voran Vince Vaughn als Norman Bates und Anne Heche als Duschopfer Marion, tragen an dem Desaster die geringste Schuld.
ein zynischer Gag, der nach hinten losgeht.
TV direkt 01/1999: Hitchcock-Puristen werden den Streifen verreißen, für alle anderen bietet er spannenden Nervenkitzel.