Aprilkinder

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Aprilkinder
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1999

Kino Deutschland: 1999-01-28
Laufzeit Kino: Minuten
Kinoverleih D: Ventura Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-06
Kaufkassette: 1999-06
Laufzeit Video: 85 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Cem verdient sein Geld mit einem Knochenjob in der Wurstfabrik. Sein jüngerer Bruder Mehmet hängt auf der Straße herum und wittert die große Chance, als ihn ein Nachtclub-Besitzer für Drogengeschäfte engagiert.

Dilan, die kleine Schwester, bemüht sich mit herzerfrischender Direktheit um den schüchternen Arif, der ausgerechnet ein Kumpel von Mehmet ist.

Die Familie steht vor der Zerreißprobe, als Cem sich heftig in die deutsche Prostituierte Kim verliebt, denn die Heirat mit einer Cousine aus dem kurdischen Heimatdorf der Familie ist für die Eltern längst beschlossene Sache ...


SzenenfotoDarsteller: Erdal Yildiz (Cem), Inga Busch (Kim), Serif Sezer (Mutter), Ercan Durmaz (Naci), Axel Pape (Alfi), Bülent Esrüngün (Mehmet), Senem Tepe (Dilan), Cemal Yavuz (Vater), Kaan Emre (Arif), Idil Üner (Braut), Hasan Ali Mete (Pala), Özgür Özata (Özgür), Mesut Ince (Halil)

Regie: Yüksel Yavuz

Stab: • Produzenten: Thomas Kufus für Zero Film • Drehbuch: Yüksel Yavuz, Britta Ohm, Henner Winckler • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Ciro Cappellari • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gabriele Wolff • Schnitt: Arpad Bondy • Kostüme: Dorothee Kriener • Make Up: Nicola Faas, Anke Piorrek • Ton: Bernd Upnmoor • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper (CyberKino) Yüksel Yavuz erzählt mit seinem ersten Spielfilm mit Sensibilität, lakonischem Humor und einer im deutschen Film ungewöhnlichen Selbstverständlichkeit von der Generation junger Immigranten in Deutschland im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Heimat.

film-dienst 03/1999: Die in lakonisch-knappe Spielszenen aufgelöste Beschreibung von Orientierungs- und Heimatlosigkeit verliert sich gelegentlich in einem zuviel an Handlungsfäden, überzeugt aber dennoch durch die behutsame Einlassung auf die vielfältigen Konflikte von Einwanderern zwischen den generationen und Kulturen.

Tip Berlin: Der neue deutsche Film ist da! Sie heißen Fatih Akin, Hussi Kutlucan oder Yüksel Yavuz. Und sie erzählen Geschichten, die es im deutschen Kino noch nie gegeben hat.

Kieler Nachrichten: Ein einfühlsamer, ruhiger Film über den Zusammenstoß von Generationen und Kulturen.

Cinema 02/1999: Yüksel Yavuz erzählt von seiner Identitätssuche.

TV Today 03/1999: Etwas schwerfällige deutsch-kurdische Liebesgeschichte.

Dirk Jasper FilmLexikon
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