Berlin 1943/1944: Unter der doppelten Bedrohung von Bombenkrieg und Verfolgung erleben zwei junge Frauen ihre große Liebe.
Für die eine, verheiratet und Mutter von vier Kindern, wird es die entscheidende Erfahrung ihres Lebens.
Für die andere, die als Jüdin und Mitglied einer Untergrund-Organisation ständig bedroht ist, bedeutet diese Liebe auch eine Hoffnung auf Leben und Überleben.
Filmkritiken
TV Today 04/1999: "Bella Block"-Regisseur Max Färberböck gab 15 Mio. Mark für sein Kinodebüt aus, das jeden Pfennig wert ist. Denn in Maria Schrader und der noch wenig filmerfahrenen Juliane Köhler (bald in "Pünktchen und Anton") fand er die Idealbesetzung für seine Romanze. Fazit: Mitreißend gespieltes Drama vom Leben und Überleben unterm Hakenkreuz.
film dienst 04/1999: Ein interessanter, wenn auch keineswegs rundum gelungener Film, in dem der historische Hintergrund häufig zur bewegenden Kulisse verkommt, so dass er zu keiner Balance zwischen Emotionen und Authentizität findet.
kultur Spiegel 02/1999: Der Film leidet an Eitelkeit und Pathos. Juliane Köhler aber, Theaterbesuchern ohnehin ein Begriff, ist als sture, treue Musterdeutsche eine Entdeckung.
TV Spielfilm 04/1999: Liebe und Leben in Zeiten des Terrors - spannend, authentisch und hervorragend besetzt.
Cinema 02/1999: Sehenswertes Kino-Debüt des gefeierten TV-Regisseurs Max Färberböck ("Bella Block").
TV Movie 04/1999: Leidenschaftliches Kino der großen Gefühle.
Bemerkungen
"Aimee & Jaguar", das Kinodebüt des Regisseurs Max Färberböck, wurde am 10. Februar 1999 als offizieller Eröffnungsfilm des Wettbewerbs der 49. Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt.
Der Film entstand an 56 Drehtagen im Studio Everest in Köln-Godorf sowie an Originalschauplätzen in NRW, Berlin und Wroclaw.
Die Schriftstellerin Erica Fischer veröffentlichte 1994 die von ihr aufgeschriebenen Lebenserinnerungen der Lilly Wust, die heute (2000) 87jährig in Berlin lebt. "Aimee & Jaguar" wurde zum Bestseller und inzwischen in 11 Sprachen übersetzt.