Toulouse-Lautrec

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Toulouse-Lautrec
Titel USA: lautrec
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 1998

Kino Deutschland: 1999-02-11
Laufzeit Kino: 124 Minuten
Kinoverleih D: MFA



Szenenfoto 24. November 1864: Übergroßer Jubel auf dem Familienschloß der Toulouse-Lautrecs: Alphonse feiert überschwenglich die Geburt seines Sohnes Henri, doch die Stimmung legt sich, als feststeht, dass der so willkommene Statthalter an einer unheilbaren Knochenkrankheit leidet und ihm ein mit körperlichen Behinderungen beschwertes Leben bevorsteht.

Jahre später: Der junge Aristokrat geht nach Paris, um Malerei zu studieren und findet bei den frivolen Can-Can-Tänzerinnen, den Spielern, Künstlern und den Nachtclub-Besitzern am Montmatre scheinbar Halt. Hier holt sich der Maler die Motive und Inspirationen für seine Werke. Und er tifft seine große Liebe, Suzanne Valadon.

Das legendäre Moulin Rouge-Plakat macht Toulouse-Lautrec schließlich berühmt. Doch das ausschweifende Leben der Boheme wie auch die Trennung von Suzanne richten ihn langsam zugrunde.


SzenenfotoDarsteller: Regis Royer (Henri de Toulouse-Lautrec), Elsa Zylberstein (Suzanne Valadon), Anemone (Adele de Toulouse-Lautrec), Claude Rich (Alphonse de Toulouse-Lautrec), Helene Babu (La Goulue), Claire Borotra (Helene), Alexandra Pandev (La Grande Charlotte), Amanda Rubinstein (La Grande Charlotte), Florence Viala (Rosa la Rouge), Jean-Marie Bigard (Aristide Bruant)

Regie: Roger Planchon

Stab: • Produzenten: Margaret Menegoz für Les Films du Losange • Drehbuch: Roger Planchon • Vorlage: - • Filmmusik: Jean-Pierre Fouquey • Kamera: Gerard Simon • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jacques Rouxel • Schnitt: Isabell Devnick • Kostüme: Pierre-Jean Larroque • Make Up: Jacques Maistre • Ton: Jean Minondo • Toneffektschnitt: Jean-Pierre Halbwachs • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Today 04/1999: Dem französischen Theaterregisseur Roger Planchon gelingt ein reizvolles Vexierspiel: Schwelgerisch impressionistische Bilder im Stil Toulouse-Lautrecs - gespielt von Régis Royer - beschwören die Belle Epoque. Derb-frivole Dialoge brechen die Idylle, spiegeln den freien, revolutionären Geist der Zeit und bewahren diese Biographie vorm Abgleiten ins übliche Künstler-Kostümdrama. Fazit: Ein Film wie ein gutes Bild: optisch opulent, handwerklich exzellent, in den Aussagen gewagt.

film-dienst 03/1999: Aufwendig ausgestattet, fesselt er durch die glänzende Fotografie sowie teilweise vorzügliche Darsteller und überzeugt vor allem in der Darstellung der schwierigen Beziehungen innerhalb der Familie des Künstlers.

SzenenfotoFocus 06/1999: Filmbiografie über den berühmten verkrüppelten Maler, der mit seinen Bildern dem Paris der Nacht ein Denkmal setzt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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