American History X

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Original US-Filmplakat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: American History X
Titel USA: American History X
Genre: Drama
Farbe, USA, 1998, FSK 16

Kino Deutschland: 1999-02-25
Kino USA: 1998-10-30
Laufzeit Kino: 119 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Kaufkassette: 2000-04-17
Laufzeit Video: 112 Minuten
Anbieter: BMG

DVD Deutschland: 2000-04-17
Laufzeit DVD: 114 Minuten
Anbieter: BMG


Szenenfoto Nach dem tragischen Tod seines Vaters verstrickt sich Derek mehr und mehr in ein Netz aus Rassismus, Hass und Wut und begeht schliesslich einen brutalen Mord. Erst im Gefängnis kommt er wieder zur Besinnung.

Als er nach Verbüssung seiner Strafe entlassen wird, betrachtet er Rache und Hass nicht mehr als Ehrensache und schämt sich seiner rechtsradikalen Vergangenheit.

Derek versucht jetzt verzweifelt, seinen jüngeren Bruder Danny davor zu bewahren, dieselben Fehler zu begehen.


SzenenfotoDarsteller: Edward Norton (Derek Vinyard), Edward Furlong (Danny Vinyard), Beverly D'Angelo (Doris Vinyard), Avery Brooks (Bob Sweeney), Stacey Keach (Cameron), Fairuza Balk (Stacy), Jennifer Lien (Davina Vinyard), Elliott Gould (Murray), Guy Torry (Lamont), Ethan Suplee (Seth), William Russ (Dennis Vinyard)

Regie: Tony Kaye

Stab: • Produzenten: John Morrissey für New Line Cinema / Turman-Morrissey Company • Drehbuch: David McKenna • Vorlage: - • Filmmusik: Anne Dudley • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jon Gary Steele • Schnitt: Alan Heim, Jerry Greenberg • Kostüme: Douglas Hall • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Peter Halm

Dirk Jasper FilmLexikon: Eine harte und beeindruckende Darstellung des alltäglichen Rechtsextremismus in den USA. Ein schockierender Film über Gewalt und Fanatismus.

kultur SPIEGEL 03/1999: Wieder mal ist ein Werber in Hollywood gescheitert. Der englische Regisseur Tony Kaye war mit seinem Film über jugendliche US-Nazis so unzufrieden, dass er seinen Namen zurückziehen wollte und nun auf 200 Millionen Dollar Rufschädigung klagt. Wer immer auch schuld hat an dem Debakel - von den ambitionierten Plänen des Regisseurs ist nicht viel übriggeblieben: zwar spielen die Hauptdarsteller Edward Norton und Edward Furlong ein brillantes Brüderpaar, aber der psychologisierende Gestus des Films wirkt bieder und platt, die Gewaltszenen sund überinszeniert.

Szenenfotofilm-dienst 04/1999: Obwohl die herausragende Reflexion über Gewalt und Rassismus überzeugend gespielt ist und sich abseits gängiger Kinokonventionen bewegt, kann der in seinen Absichten eindeutige Film dennoch für eine rechte Ideologie mißbraucht werden.

TV Spielfilm 05/1999: Ein starkes Gesellschaftsdrama - mitunter etwas formelhaft, aber insgesamt überzeugend.

Cinema 03/1999: Die wundersame Wandlung eines US-Nazis im Gefängnis? Äußerst seltsame These, phantastischer Film.

TV Movie 05/1999: Fanatismus und Haß - schockierend real.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1998 für Edward Norton (Hauptdarsteller)

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