Filmkritiken
Filmkritik von Peter Halm
Dirk Jasper FilmLexikon: Eine harte und beeindruckende Darstellung des alltäglichen Rechtsextremismus in den USA. Ein schockierender Film über Gewalt und Fanatismus.
kultur SPIEGEL 03/1999: Wieder mal ist ein Werber in Hollywood gescheitert. Der englische Regisseur Tony Kaye war mit seinem Film über jugendliche US-Nazis so unzufrieden, dass er seinen Namen zurückziehen wollte und nun auf 200 Millionen Dollar Rufschädigung klagt. Wer immer auch schuld hat an dem Debakel - von den ambitionierten Plänen des Regisseurs ist nicht viel übriggeblieben: zwar spielen die Hauptdarsteller Edward Norton und Edward Furlong ein brillantes Brüderpaar, aber der psychologisierende Gestus des Films wirkt bieder und platt, die Gewaltszenen sund überinszeniert.
film-dienst 04/1999: Obwohl die herausragende Reflexion über Gewalt und Rassismus überzeugend gespielt ist und sich abseits gängiger Kinokonventionen bewegt, kann der in seinen Absichten eindeutige Film dennoch für eine rechte Ideologie mißbraucht werden.
TV Spielfilm 05/1999: Ein starkes Gesellschaftsdrama - mitunter etwas formelhaft, aber insgesamt überzeugend.
Cinema 03/1999: Die wundersame Wandlung eines US-Nazis im Gefängnis? Äußerst seltsame These, phantastischer Film.
TV Movie 05/1999: Fanatismus und Haß - schockierend real.