Die Siebtelbauern

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Siebtelbauern
Genre: Drama
Farbe, Österreich, 1998

Kino Deutschland: 1999-03-04
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Ventura

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-06
Kaufkassette: 1999-06
Laufzeit Video: 85 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Seltsames geschieht im Mühlviertel. Mit aufgeschlitzter Kehle liegt der Bauer tot im Hof. Die Mörderin, die alte Rosalind, hat das blutige Messer noch in der Hand und sagt kein Wort.

Mehr noch als die Ermordung des Großbauern erregt dessen Testament die Gemüter im abgelegenen Dorf des österreichischen Mühlviertels. Die sieben Mägde und Knechte des erschlagenen Herren erben den Hof zu gleichen Teilen.

Und während sich die Siebtelbauern immer besser an ihre neue Situation gewöhnen, wächst die Feindseligkeit der alteingesessenen Bauernschaft gegen die ehemaligen Dienstleute ...


SzenenfotoDarsteller: Sophie Rois (Emmy), Simon Schwarz (Lukas), Lars Rudolph (Severin), Ulrich Wildgruber (Danninger), Julia Gschnitzer (Alte Nane), Tilo Prückner (Großknecht), Elisabeth Orth (Rosalind), Susanne Silverio (Lisbeth), Kirstin Schwab (Liesl), Dietmar Nigsch (Sepp), Werner Prinz (Gendarm), Christoph Gusenbauer (Hirtenbub)

Regie: Stefan Ruzowitzky

Stab: • Produzenten: Danny Krausz, Kurz Stocker für Dor Film • Drehbuch: Stefan Ruzowitzky • Vorlage: - • Filmmusik: Erik Satie • Kamera: Peter von Haller • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Isi Wimmer • Schnitt: Britta Nahler • Kostüme: Nicole Fischnaller • Make Up: Helga Klein, Georgie Schillinger • Ton: Heinz Ebner • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper (CyberKino) "Die Siebtelbauern" erzählt vom existentiellen Kampf und von Gewalt, es geht auch um Liebe, Freiheit und wundersames Glück, um den ewigen Kampf der Jungen gegen alte Strukturen, um den Kampf der Rechtlosen gegen ungerechte Herren. "Die Siebtelbauern" ist im Milieu der bäuerlichen Welt Österreichs der 20er Jahre angesiedelt - einer Welt patriarchalischer Strukturen extremer Ausformung, scharfer sozialer Gegensätze, die Anlaß zu dramatischen Konflikten geben. Man kann durchaus zu recht behaupten, dass der Film ein Alpenwestern ist!

film-dienst 05/1999: Ein packender "Heimatfilm", der das negativ besetzte Genre dadurch rehabilitiert, dass er ihm die großen Kategorien des Kinos zurückgibt. Eine packende Handlung nebst Utopien und intrigen, bervorragende Darsteller und großartige Tableaus vereinen sich zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis.

kultur SPIEGEL 03/1999: Der Österreicher Stefan Ruzowitzky nennt den aussichtslosen Kampf dieser Outwaws einen Alpen-Western. Recht hat er. Mächtige Bilder und ein überragendes Schauspieler-Team (vor allem: Lars Rudolph, Simon Schwarz) machen aus dem Bergdrama eine universelle Tragödie.

Cinema 03/1999: Ein Heimatfilm besonderer Art - dramatisch, unsentimental, humorvoll und subversiv. Ein Western aus Österreich.


SzenenfotoBemerkungen

Österreichische Nominierung für den Auslands-Oscar für das Jahr 1998.

Dirk Jasper FilmLexikon
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