Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) "Die Siebtelbauern" erzählt vom existentiellen Kampf und von Gewalt, es geht auch um Liebe, Freiheit und wundersames Glück, um den ewigen Kampf der Jungen gegen alte Strukturen, um den Kampf der Rechtlosen gegen ungerechte Herren. "Die Siebtelbauern" ist im Milieu der bäuerlichen Welt Österreichs der 20er Jahre angesiedelt - einer Welt patriarchalischer Strukturen extremer Ausformung, scharfer sozialer Gegensätze, die Anlaß zu dramatischen Konflikten geben. Man kann durchaus zu recht behaupten, dass der Film ein Alpenwestern ist!
film-dienst 05/1999: Ein packender "Heimatfilm", der das negativ besetzte Genre dadurch rehabilitiert, dass er ihm die großen Kategorien des Kinos zurückgibt. Eine packende Handlung nebst Utopien und intrigen, bervorragende Darsteller und großartige Tableaus vereinen sich zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis.
kultur SPIEGEL 03/1999: Der Österreicher Stefan Ruzowitzky nennt den aussichtslosen Kampf dieser Outwaws einen Alpen-Western. Recht hat er. Mächtige Bilder und ein überragendes Schauspieler-Team (vor allem: Lars Rudolph, Simon Schwarz) machen aus dem Bergdrama eine universelle Tragödie.
Cinema 03/1999: Ein Heimatfilm besonderer Art - dramatisch, unsentimental, humorvoll und subversiv. Ein Western aus Österreich.