Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Original US-Filmplakat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein
Titel USA: Pleasantville
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1998

Kino Deutschland: 1999-03-04
Kino USA: 1998-10-23
Laufzeit Kino: 121 Minuten
Kinoverleih D: Concorde

Video Deutschland: 2002-11-11
Laufzeit Video: 123 Minuten
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Szenenfoto David und Jennifer sind zwei typische Teenager der 90er Jahre: Ihre Eltern sind getrennt, die Schule ist stressig, die Zukunft birgt kaum Aussichten, und wenn - nur schlechte. Ist es dann ein Wunder, wenn David von der alten Familienserie "Pleasantville" restlos begeistert ist?

In jener heilen Schwarzweiß-Welt ist alles anders: Alle mögen sich, die Sonne scheint jeden Tag, und beim Basketball ist jeder Wurf gleich ein Treffer. Über einen Streit um die Fernbedienung werden an einem seltsamen Abend beide Geschwister ausgerechnet nach "Pleasantville" versetzt.

Szenenfoto Während David als eingefleischter Fan der Serie sich dort prächtig zurechtfindet, ist seine Schwester Jennifer (nun als adrette Erscheinung in spitzem BH und steifen Petticoats) weniger angetan von der Vorstellung, ein Dasein in erstickender Niedlichkeit mit züchtigen Dates, naiven Freundinnen und romantischen Songs zu fristen.

Doch die geheimnisvolle Zwangsversetzung zu den liebevollen, fiktiven Eltern nach "Pleasantville" hat weitere Wunder zur Folge, denn David und Jennifer sind in dem kleinen idyllischen Dorf keine harmlosen Besucher.

Im Gepäck haben sie etwas mitgebracht: Neugier, Rebellion, Eigenständigkeit, die Sehnsucht nach ersten Gefühlen, moderner Kunst, Sex und Abenteuer. Damit zwingen sie die Bewohner von "Pleasantville", langsam Farbe zu bekennen ...


SzenenfotoDarsteller: Tobey Maguire (David), Reese Witherspoon (Jennifer), Joan Allen (Betty), William H. Macy (George), Jeff Daniels (Mr. Johnson), Don Knotts (TV-Techniker), J. T. Walsh (Big Bob), Jane Kaczmarek (Davids Mom), Paul Walker (Skip), Dawn Cody (Betty Jean), Maggie Lawson (Lisa Anne), Andrea Taylor (Peggy Jane), Jim Patric (Tommy), Marc Blucas (Basketball-Hero), Marley Shelton (Margaret)

Regie: Gary Ross

Stab: • Produzenten: Gary Ross, John Kilik, Robert J. Degus, Steven Soderbergh • Drehbuch: Gary Ross • Vorlage: - • Musik: Randy Newman • Kamera: John Lindley • Spezialeffekte: Chris Watts, Michael Southard • Ausstattung: Jeannine Oppewall • Schnitt: William Goldenberg • Kostüme: Judianna Makovsky • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: Die Nummer 1 am US-Box-Office, der neue Film von Gary Ross (Autor von "Big" und "Dave") ist perfekte Unterhaltung mit atemberaubenden Special-Effects. Witzig, klug und höchst innovativ, wurde "Pleasantville" von den begeisterten US-Kritikern als eine gelungene Mischung zwischen "Die Truman Show", "Zurück in die Zukunft" und "Der Zauberer von Oz" beschrieben.

film-dienst 05/1999: Die reizvolle Grundidee der (farb)-technisch effektvollen Geschichte wird nur in ihren Oberflächlichen Strukturen umgesetzt und findet zu keinem dramaturgischen Konzept, das die Entwicklung nachvollziehbar macht. Auch die nur oberflächlich entwickelten Charaktere lassen das Interesse erlahmen.

SzenenfotoDie Woche: Pfiffige Fabel über die Geschwister David (Tobey Maguire) und Jennifer (Reese Witherspoon), die sich in der real gewordenen heilen Schwarzweißwelt einer altmodischen TV-Serie wiederfinden. Ein charmanter Special effect und zugleich eine ironische Hommage an den amerikanischen Traum.

TV Movie 05/1999: Phantastisch erzählte Zeitreise.

Cinema 02/1999: Klasse Satire von Gary Ross.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1998 für Jeannine Oppewall (Ausstattung)
Oscar-Nominierung für 1998 für Judianna Makovsky (Kostüme)
Oscar-Nominierung für 1998 für Randy Newman (Musik-Drama)

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