David und Jennifer sind zwei typische Teenager
der 90er Jahre: Ihre Eltern sind getrennt, die Schule ist stressig,
die Zukunft birgt kaum Aussichten, und wenn - nur schlechte. Ist es
dann ein Wunder, wenn David von der alten Familienserie
"Pleasantville" restlos begeistert ist?
In jener heilen Schwarzweiß-Welt ist alles anders: Alle mögen sich, die Sonne scheint jeden Tag, und beim Basketball ist jeder Wurf gleich ein Treffer. Über einen Streit um die Fernbedienung werden an einem seltsamen Abend beide Geschwister ausgerechnet nach "Pleasantville" versetzt.
Doch die geheimnisvolle Zwangsversetzung zu den liebevollen, fiktiven Eltern nach "Pleasantville" hat weitere Wunder zur Folge, denn David und Jennifer sind in dem kleinen idyllischen Dorf keine harmlosen Besucher. Im Gepäck haben sie etwas
mitgebracht: Neugier, Rebellion, Eigenständigkeit, die
Sehnsucht nach ersten Gefühlen, moderner Kunst, Sex und
Abenteuer. Damit zwingen sie die Bewohner von "Pleasantville",
langsam Farbe zu bekennen ... Darsteller: Tobey Maguire (David),
Reese
Witherspoon (Jennifer), Joan Allen (Betty),
William H. Macy (George), Jeff Daniels (Mr.
Johnson), Don Knotts (TV-Techniker), J. T. Walsh (Big Bob), Jane
Kaczmarek (Davids Mom), Paul Walker (Skip), Dawn
Cody (Betty Jean), Maggie Lawson (Lisa Anne), Andrea Taylor (Peggy
Jane), Jim Patric (Tommy), Marc Blucas (Basketball-Hero), Marley
Shelton (Margaret)
Regie: Gary Ross Stab: • Produzenten:
Gary Ross, John Kilik, Robert J. Degus, Steven Soderbergh
• Drehbuch: Gary Ross • Vorlage: - • Musik:
Randy Newman • Kamera: John Lindley • Spezialeffekte:
Chris Watts, Michael Southard • Ausstattung: Jeannine
Oppewall • Schnitt: William Goldenberg • Kostüme:
Judianna Makovsky • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Die Nummer 1 am US-Box-Office, der neue Film von Gary Ross (Autor von "Big" und "Dave") ist perfekte Unterhaltung mit atemberaubenden Special-Effects. Witzig, klug und höchst innovativ, wurde "Pleasantville" von den begeisterten US-Kritikern als eine gelungene Mischung zwischen "Die Truman Show", "Zurück in die Zukunft" und "Der Zauberer von Oz" beschrieben. film-dienst 05/1999: Die reizvolle Grundidee der (farb)-technisch effektvollen Geschichte wird nur in ihren Oberflächlichen Strukturen umgesetzt und findet zu keinem dramaturgischen Konzept, das die Entwicklung nachvollziehbar macht. Auch die nur oberflächlich entwickelten Charaktere lassen das Interesse erlahmen.
TV Movie 05/1999: Phantastisch erzählte Zeitreise. Cinema 02/1999: Klasse Satire
von Gary Ross. Oscar ®
Oscar-Nominierung für 1998
für Jeannine Oppewall (Ausstattung)
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David und Jennifer sind zwei typische Teenager
der 90er Jahre: Ihre Eltern sind getrennt, die Schule ist stressig,
die Zukunft birgt kaum Aussichten, und wenn - nur schlechte. Ist es
dann ein Wunder, wenn David von der alten Familienserie
"Pleasantville" restlos begeistert ist?
Während David als eingefleischter Fan der Serie sich dort
prächtig zurechtfindet, ist seine Schwester Jennifer (nun als
adrette Erscheinung in spitzem BH und steifen Petticoats) weniger
angetan von der Vorstellung, ein Dasein in erstickender
Niedlichkeit mit züchtigen Dates, naiven Freundinnen und
romantischen Songs zu fristen.
Darsteller: Tobey Maguire (David),
Filmkritiken
Die Woche: Pfiffige Fabel über die Geschwister David
(Tobey Maguire) und Jennifer (Reese Witherspoon), die sich in der
real gewordenen heilen Schwarzweißwelt einer altmodischen
TV-Serie wiederfinden. Ein charmanter Special effect und zugleich
eine ironische Hommage an den amerikanischen Traum.
Oscar ®