Eine schwarz-weiße Welt: Alle
Männer sind Killer, alle Frauen Huren und alle Cops korrupte
Gauner. In einer solchen Welt dauert es nicht lange, bis ein Mann
im Dschungel der Großstadt die Nerven verliert - besonders
wenn er auf Rache sinnt. Doch wer in dieser Stadt auf Rache aus
ist, muß aufpassen, dass er nicht selbst unter die Räder
kommt.
Leichter hätte der Coup gar nicht laufen können: die Kohle war bereits heiß. Als die beiden Diebe Porter und Val Resnick sie sich unter den Nagel reißen, kann sie nicht noch heißer werden. Doch dann wird es Zeit, die Beute zu teilen, und Val macht drei Fehler: er klaut Porters Anteil, er klaut Porters Frau ... und er versucht, Porter umzulegen. Porter überlebt, und als er wieder auf zwei Beinen stehen kann, ist er nicht mehr derselbe. Für ihn gibt es keine Kompromisse mehr - und kein Erbarmen. Er will sein Geld wieder haben, ganz egal wie. Vals neue Bosse sind die Paten
eines Verbrecher-Syndikats namens "The Outfit", und auch sie
müssen die schmerzliche Erfahrung machen: Wer Porter
kaltmachen will, sollte sicherstellen, dass er auch wirklich tot
ist! Darsteller: Mel Gibson (Porter), Gregg
Henry (Val Resnick), Maria Bello (Rosie), David Paymer (Stegman),
Bill Duke (Detective Hicks), William Devane (Carter), Deborah Kara
Unger (Lynn), Lucy Alexis Liu (Pearl)
Regie: Brian Helgeland Stab: • Produzenten:
Bruce Davey für Icon Production • Drehbuch: Brian
Helgeland, Terry Hayes • Vorlage: Roman "Payback - Zahltag" von
Richard Stark • Filmmusik: Chris Boardman •
Kamera: Ericson Core • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Richard Hoover • Schnitt: Kevin Stitt • Kostüme:
Ha Nguyen • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Superstar Mel Gibson in einer Paraderolle. TV Movie 06/1999: Von der düsteren Grundstimmung und der Grundgeschichte abgesehen, haben John Boormans Klassiker "Point Black" mit Lee Marvin und "Payback" wenig gemein. Brian elgelands Film ist ein zynischer Thriller mit ausgeprägtem Hang zum Sadismus. dass die extremen Gewaltszenen durch grimmigen Humor abgemildert werden, wird sensible Naturen wenig trösten. Einen Mann wie Mel Gibson hat der konsequent böse Film denn auch bitter nötig gehabt. Selbst als Killermaschine wirkt der Kerl sympathisch.
Die Woche 1999-03-12: Nun wollte Gibson unbedingt einen skrupelloser Gangster spielen und hat sich dafür ausgerechnet das Remake von John Boormans "Point Blank" von 1967 ausgesucht, den wohl radikalsten Abgesang auf das in die Unterwelt gespiegelte Wertesystem des von Konzernen beherrschten amerikanischen Nachkriegskapitalismus. Damals spielte Lee Marvin den erbarmungslosen Einzelgänger, der nur von seinen männlichen Sekundärtugenden zusammengehalten wird.
TV Spielfilm 06/1999: Brutal,
witzig und unsagbar cool! Damit kommt nur einer durch: Mel "the
pal" Gibson!
|



Eine schwarz-weiße Welt: Alle
Männer sind Killer, alle Frauen Huren und alle Cops korrupte
Gauner. In einer solchen Welt dauert es nicht lange, bis ein Mann
im Dschungel der Großstadt die Nerven verliert - besonders
wenn er auf Rache sinnt. Doch wer in dieser Stadt auf Rache aus
ist, muß aufpassen, dass er nicht selbst unter die Räder
kommt.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 05/1999: Spannend inszenierte, wenngleich harte
Rachegeschichte, die ihren Unterhaltungswert aus der Balance
zwischen Thrillerhandlung und schwarzer Komödie bezieht. Die
konsequente bildliche Stilisierung des Schauplatzes Chicago sowie
die Besetzung der Hauptrolle genen die bislang üblichen
Leinwandcharaktere des Darstellers bieten zusätzlichen
Reiz.
kultur SPIEGEL 03/1999: Diese Variation des
Lee-Marvin-Thrillers "Point Blank" schwelgt in Brutalität und
Selbstironie. Spannung kommt allerdings kaum auf, denn schnell wird
klar: Außer Gibson sind alle Beteiligten Idioten und werden
daher umgehend erschossen.