Payback

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Payback
Titel USA: Payback
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-03-11
Kino USA: 1999-02-05
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-09-24
Kaufkassette: 2000-02-03
Laufzeit Video: 93 Minuten
Anbieter: Warner Bros.


Szenenfoto Eine schwarz-weiße Welt: Alle Männer sind Killer, alle Frauen Huren und alle Cops korrupte Gauner. In einer solchen Welt dauert es nicht lange, bis ein Mann im Dschungel der Großstadt die Nerven verliert - besonders wenn er auf Rache sinnt. Doch wer in dieser Stadt auf Rache aus ist, muß aufpassen, dass er nicht selbst unter die Räder kommt.

Leichter hätte der Coup gar nicht laufen können: die Kohle war bereits heiß. Als die beiden Diebe Porter und Val Resnick sie sich unter den Nagel reißen, kann sie nicht noch heißer werden.

Doch dann wird es Zeit, die Beute zu teilen, und Val macht drei Fehler: er klaut Porters Anteil, er klaut Porters Frau ... und er versucht, Porter umzulegen. Porter überlebt, und als er wieder auf zwei Beinen stehen kann, ist er nicht mehr derselbe. Für ihn gibt es keine Kompromisse mehr - und kein Erbarmen. Er will sein Geld wieder haben, ganz egal wie.

Vals neue Bosse sind die Paten eines Verbrecher-Syndikats namens "The Outfit", und auch sie müssen die schmerzliche Erfahrung machen: Wer Porter kaltmachen will, sollte sicherstellen, dass er auch wirklich tot ist!


SzenenfotoDarsteller: Mel Gibson (Porter), Gregg Henry (Val Resnick), Maria Bello (Rosie), David Paymer (Stegman), Bill Duke (Detective Hicks), William Devane (Carter), Deborah Kara Unger (Lynn), Lucy Alexis Liu (Pearl)

Regie: Brian Helgeland

Stab: • Produzenten: Bruce Davey für Icon Production • Drehbuch: Brian Helgeland, Terry Hayes • Vorlage: Roman "Payback - Zahltag" von Richard Stark • Filmmusik: Chris Boardman • Kamera: Ericson Core • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Richard Hoover • Schnitt: Kevin Stitt • Kostüme: Ha Nguyen • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Filmkritik von Gerhard Heeke

Filmkritik von Peter Halm

Dirk Jasper FilmLexikon: Superstar Mel Gibson in einer Paraderolle.

TV Movie 06/1999: Von der düsteren Grundstimmung und der Grundgeschichte abgesehen, haben John Boormans Klassiker "Point Black" mit Lee Marvin und "Payback" wenig gemein. Brian elgelands Film ist ein zynischer Thriller mit ausgeprägtem Hang zum Sadismus. dass die extremen Gewaltszenen durch grimmigen Humor abgemildert werden, wird sensible Naturen wenig trösten. Einen Mann wie Mel Gibson hat der konsequent böse Film denn auch bitter nötig gehabt. Selbst als Killermaschine wirkt der Kerl sympathisch.

Szenenfotofilm-dienst 05/1999: Spannend inszenierte, wenngleich harte Rachegeschichte, die ihren Unterhaltungswert aus der Balance zwischen Thrillerhandlung und schwarzer Komödie bezieht. Die konsequente bildliche Stilisierung des Schauplatzes Chicago sowie die Besetzung der Hauptrolle genen die bislang üblichen Leinwandcharaktere des Darstellers bieten zusätzlichen Reiz.

Die Woche 1999-03-12: Nun wollte Gibson unbedingt einen skrupelloser Gangster spielen und hat sich dafür ausgerechnet das Remake von John Boormans "Point Blank" von 1967 ausgesucht, den wohl radikalsten Abgesang auf das in die Unterwelt gespiegelte Wertesystem des von Konzernen beherrschten amerikanischen Nachkriegskapitalismus. Damals spielte Lee Marvin den erbarmungslosen Einzelgänger, der nur von seinen männlichen Sekundärtugenden zusammengehalten wird.

Szenenfotokultur SPIEGEL 03/1999: Diese Variation des Lee-Marvin-Thrillers "Point Blank" schwelgt in Brutalität und Selbstironie. Spannung kommt allerdings kaum auf, denn schnell wird klar: Außer Gibson sind alle Beteiligten Idioten und werden daher umgehend erschossen.

TV Spielfilm 06/1999: Brutal, witzig und unsagbar cool! Damit kommt nur einer durch: Mel "the pal" Gibson!

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1999 Warner Bros. © 1994 - 2010 Dirk Jasper