Die Jazz-Legende Izzy Maurer verliert durch ein tragisches Ereignis die Fähigkeit, sein Instrument zu spielen. Mitten in einer tiefen Depression, aus der ihm auch seine Ex-Frau Hannah nicht mehr heraushelfen kann, findet Izzy einen seltsamen Stein, zusammen mit einer Telefonnummer.
So führt ihn das Schicksal zu der bezaubernden jungen Schauspielerin Cecilia, die seinem Leben einen völlig neuen Sinn gibt. Als Celia nach Irland reisen muß, um als "Lulu" vor der Kamera zu stehen, scheint die Trennung nur vorübergehend, doch bizarre Umstände und tragische Ereignisse verhindern eine glückliche Beziehung.
Aber auch der zwielichtige Dr. van Horn interessiert sich brennend für den mysteriösen Stein ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit seinem eindrucksvollen Regiedebüt hat Paul Auster eine romantische und zugleich tragische Liebesgeschichte verfilmt, die nahtlos an die Klasse seiner Kultstories "Smoke" und "Blue In The Face" anknüpft.
TV Today 07/1999: Paul Auster, bislang Romancier ("Leviathan", "Mr. Vertigo") und Drehbuchautor ("Smoke") erfolgreich, beweist in seinem Regiedebüt, dass er das Publikum auch mit visuellen Mitteln zum Staunen bringen kann. Harvey Keitel und Mira Sorvino überzeugen als ungleiches Liebespaar. Willem Dafoe glänzt als rätselhafter Steinesucher.
Ein Film wie ein gutes Buch: poetisch, vielschichtig und voller Bilder, die im Kopf noch lange nachwirken.
TV Movie 07/1999: Paul Auster wollte "die Nähe des Alltäglichen mit der Ferne des Mythischen" verbinden. In diesem Fall resultiert aus der Mischung aus Magie und Realität eine rätselhafte Story, die den Zuschauern ratlos läßt. Der Autor hätte die Verfilmung der episodischen Geschichte - wie bei "Smoke" - lieber einem erfahrenen Regisseur überlassen sollen. So wirkt die Regie lethargisch und die Story seltsam zerfahren sowie obendrein unerträglich schmalzig.
FAZ: Paul Auster ist ein kleines Meisterwerk gelungen. Er erzählt mit so traumwandlerischem Gespür für den richtigen Rhythmus, dass die Kinominuten zur magischen Beschwörung geraten. Harvey Keitel und Mira Sorvino haben eine überwältigende Kinopräsenz.
film-dienst 06/1999: Regiedebüt des Schriftstellers Paul Auster, das zu keiner Zählerischen und inszenatorischen Einheit findet, auf Grund seiner Ideenfülle aber eine Reihe überdenkenswerter Fragen aufwirft.
TV Spielfilm 07/1999: Magische Geschichten und tragische Figuren in Austers trauriger New-York-Love-Story.
Cinema 04/1999: Harvey Keitel und Mira Sorvino rätseln sich durch Paul Austers surrealen Liebesfilm.