Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper (CyberKino) Lachen ist ansteckend - und gegen diesen Patch Adams ist kein Kraut gewachsen. Der Weißkittel ist für Superstar Robin Williams ein neues Highlight!
TV Today 07/1999: Wenn Robin Williams als Titelheld nicht gerade dem Affen Zucker gibt, ertränkt er sein Umfeld in Rührseligkeit. Einzig Monica Potter bremst ihn.
Regisseur Tom Shadyac bescherte das nach "Ace Ventura", "Der verrückte Professor" und "Der Dummschwätzer" den vierten US-Hit in Folge. Williams' Versuch, die Reform des Gesundheitswesens mit Slapstick voranzutreiben, scheitert an einer Überdosis Gefühlsduselei.
TV Movie 07/1999: Tom Shadyac wollte den Film nur mit Robin Williams drehen. Er wußte warum: Keiner sonst kann so verrückte Grimassen schneiden und ansteckend herumblödeln. Zum Humor ein wenig Sentimentalität und Dramatik - ein sicheres Erfolgsrezept. Diese klaren kommerziellen Absichten kann allerdings auch der sentimentale Zuckerguß nicht verdecken.
film-dienst 06/1999: Was sich als Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Anteilmahme im medizinischen Alltag versteht, erweist sich als einfallslos inszenierter, in seiner kalkulierten Berechenbarkeit sogar recht herzloser Unterhaltungsfilm, der kein wirkliches Interesse am Schicksal seiner Figuren zeigt.
kultur SPIEGEL 03/1999: Williams aber sorgt mit seiner gefürchteten Mischung aus Possenreißerei und Tränenseligkeit dafür, dass dieser authentischen Geschichte Charme und Wahrhaftigkeit verloren gehen.
Cinema 04/1999: Robin Williams albert sich durch die authentische Story des Arztes Patch Adams, der Lachen für die beste Medizin hält.
TV Spielfilm 07/1999: Arg manipulativ Tragikomödie um einen echten Clown und Wunderheiler: Robin Williams!