Ernst Corinth über Rush Hour
Endlich schlägt Jackie Chan mal wieder im Kino richtig zu. Und an seiner Seite kämpft Chris Tucker. Beide, der chinesische Stoiker und die schwarze Quasselstrippe, haben es mit einer Schar ignoranter FBI-Schnösel zu tun und mit bösen Mafiosi, die in Los Angeles die Tochter des chinesischen Konsuls entführt haben. Da letzterer ein guter Freund des Hongkonger Polizisten Lee (Chan) ist, bitte er ihn um Hilfe und die wird schlagkräftig gewährt.
Wer Jackie Chan mag, der kommt in Brett Ratners Film voll auf seine Kosten. Auch in ,,Rush Hour'' geht also einiges zu Bruch. Natürlich gibt es ein paar wüste Prügeleien, die Chan gewohnt elegant absolviert. Und selbst die Rededuelle, die er sich mit seinem Partner unentwegt liefert, sind witzig. Zwar erreicht dieser Streifen nicht ganz die Qualität von ,,Jackie Chan's First Strike'' oder von ,,Rumble in the Bronx'', aber mit seinem, wie immer, ,,eigenhändig'' ausgeführten LKW-Straßenbahn-Stunt beweist der mittlerweile 44jährige, dass er unter den Actionstars immer noch die Nummer eins ist.
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