Sitcom

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Sitcom
Titel Frankreich: Sitcom
Genre: Komödie
Farbe, Frankreich, 1998

Kino Frankreich: 27. Mai 1998
Kino Deutschland: 25. März 2005
Kino Deutschland: 4. August 2005 (WA)
Kino Österreich: 25. Dezember 1998
Kino Schweiz: 23. März 1999
Laufzeit Kino: 85 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten


Inhalt Eine klassische Familie: Mutter, Vater, zwei volljährige Kinder. Das Leben plätschert so dahin, bis eine kleine weiße Ratte eine Flut auslöst. Verborgene Wünsche und ausgefallene Neigungen drängen zur Erfüllung.

Papa kommt nach Hause, zieht eine Pistole aus seiner Aktentasche und ballert seine zum Geburtstags-Ständchen versammelte Familie nieder. Orgien, Selbstmordversuche und Inzest sind dabei nur die Einleitung zu einem völlig veränderten Familienverständnis ...


Darsteller & Stab Darsteller: Évelyne Dandry (Die Mutter), François Marthouret (Der Vater), Marina de Van (Sophie), Adrien de Van (Nicolas), Stéphane Rideau (David), Lucia Sanchez (Maria), Jules-Emmanuel Eyoum (Abdu)

Stab:Regie: Francois Ozon • Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier • Drehbuch: Francois Ozon • Vorlage: - • Filmmusik: Éric Neveux • Kamera: Yorick Le Saux • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Angélique Puron • Schnitt: Dominique Petrot • Kostüme: Hervé Poeydemenge • Make Up: - • Ton: François Guillaume • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Kinoerlebnis der hemmungslosen Art: Mit schier unglaublicher Verve und Wonne hat Francois Ozon einen wilden Reigen aus Sodomie und Sadomasochismus, Doktor-Spielchen mit Riesen-Zucchinis und dem ganz alltäglichen Inzest gesponnen. Von 'political correctness' ist seine bitterböse Farce dabei ebensoweit entfernt wie Cher von einem Silicon-freien Körper.

TV Today 07/1999: Glücklicherweise besitzt Regiedebütant Francois Ozon neben der Lust am Schock genug Ironie und Durchblick, den Verfall der Bourgeoisie als tabuloses und dennoch liebenswertes Gefühlschaos zu schildern. Hierzulande unbekannte Darsteller wie Evelyne Dandry stellen sich mutig in den Dienst der Sache. Schrill, witzig, subversiv - wenn doch alle Soaps so wären.

film-dienst 06/1999: Eine nach Art der Fernseh-Sitcom inszenierte schwarze Komödie, die mit surrealistischen und psychoanalytischen Symbolen spielt und dabei das Vorbild Luis Bunuel nicht leugnen kann. Die Biederkeit der gezeigten Lebenswelt wird dennoch nur selten durchbrochen, vor allem weil es den Dialogen an Tempo und Esprit mangelt.

Cinema 04/1999: Eine vierköpfige Durchschnittsfamilie erleidet jeden Schicksalsschlag, den sich ein frustrierter Seifenopern-Autor nur ausdenken kann.

Filmplakat
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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