Arlington Road

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Arlington Road
Titel USA: Arlington Road
Genre: Psychothriller
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-04-01
Kino USA: 1999-07-09
Laufzeit Kino: 118 Minuten
Kinoverleih D: PolyGram

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-11-04
Kaufkassette: 2000-03-20
Laufzeit Video: 112 Minuten
Anbieter: Universal

DVD Deutschland: 2000-11-20
Laufzeit DVD: 112 Minuten
Anbieter: Universal



Szenenfoto Biedermann oder Brandstifter? Das fragt sich Michael Faraday schon bald, nachdem er seinen Nachbarn Oliver Lang kennengelernt hat. Denn obwohl Oliver, seine Frau Cheryl, deren drei Kinder, das gemeinsame Haus und der Minivan genau dem Bild einer typischen US-Durchschnittsfamilie entsprechen, erwecken sie das Mißtrauen des alleinerziehenden Vaters und Geschichtsprofessors.

Und als er auch noch herausfindet, dass Oliver Lang seinen Namen erst vor ein paar Jahren angenommen hat und auch schon einmal wegen eines Bombenanschlags rechtskräftig verurteilt wurde, scheinen sich Michaels Zweifel immer mehr zu bestätigen.

Paranoia oder begründetes Mißtrauen? Darf man einfach hemmungslos andere Menschen ausspionieren? Und bedeutet einmal Straftäter immer Straftäter? Michael jedenfalls interessiert nur noch eine Frage: Wer ist Oliver Lang wirklich?


SzenenfotoDarsteller: Jeff Bridges (Michael Faraday), Tim Robbins (Oliver Lang), Joan Cusack (Cheryl Lang), Hope Davis (Brooke Wolfe), Robert Gosset (Whit Carver), Mason Gamble (Brady Lang), Spencer Treat Clark (Grant Faraday), Auden Thornton (Anne Marie Lang), Mary Ashleigh Green (Susannah Lang), Darryl Cox (Troopmaster), Laura Poe (Leah Faraday)

Regie: Mark Pellington

Stab: • Produzenten: Peter Samuelson, Marc Samuelson, Tom Gorai für Lakeshore Entertainment • Drehbuch: Ehren Kruger • Vorlage: - • Filmmusik: Angelo Badalamenti • Kamera: Bobby Bukowski • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Therese Deprez • Schnitt: Conrad Buff • Kostüme: Jennifer Barrett-Pellington • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Peter Halm

Dirk Jasper FilmLexikon: "Arlington Road" ist ein subtiler Psychothriller mit großem Staraufgebot. Regisseur Mark Pellington bezieht sich mit seiner fiktiven Geschichte thematisch auf Ereignisse der jüngsten US-Vergangenheit: Mehr als einmal erregten Terroranschläge, verübt von bis dato meist unbescholtenen Bürgern, die Gemüter der US-Öffentlichkeit. Mit Bombenattentaten versuchten die zumeist als rechtsradikal einzustufenden Einzeltäter, sich gegen die selbstempfundene Beschränkung ihrer persönlichen Freiheit durch staatliche Institutionen zur Wehr zu setzen - mit teilweise fatalen Auswirkungen: 1995 z. B. starben bei der Explosion eines Verwaltungsgebäudes in Oklahoma City 168 Menschen.

TV Movie 07/1999: Der Auftakt ist packend, das Finale trotz allen Erwartungen und Hoffnungen - dem prämierten Musikvideo-Filmer Mark Pellington ist ein etwas unglaubwürdiger, aber spannender Thriller gelungen. Bemerkenswert ist, wie stimmungsvoll die Kamera mit Licht Farbe spielt.

SzenenfotoTV Today 07/1999: Regisseur Mark Pellington hat bisher überwiegend fürs TV gearbeitet, mit seinem zweiten Film katapultiert er sich nun in Hollywoods Oberliga. Jeff Bridges ("Die fabelhaften Baker Boys"), Tim Robbins ("The Player") und die sonst auf komödien abonnierte Joan Cusack ("In & Out") glänzen mit Subtilität, während Komponist Angelo Badalamenti ("Twin Peaks") einmal mehr vorführt, zu welch bedrohlichen Klangbildern sich Noten fügen lassen. Extrem spannend, furchtbar gemein und zu alledem außergewöhnlich intelligent.

kultur SPIEGEL 04/1999: Am Anfang knallt's. Der alleinerziehende Soziologie-Professou Michael Faraday (Jeff Bridges) findet den Sohn seines Nachbarn Oliver Lang (Tim Robbins) blutüberströmt auf der Arlington Road - das Kind hat mit einer selbstgebastelten Bombe gespielt. Faraday schöpft Verdacht: Könnte sich hinter der biederen Lang-Familie eine Terroristen Bande verbergen? Mark Tellington Thriller spielt mit der real grassierenden Panik vor verschwörungen und Attentaten, zeigt die Nähe von Scharfsinn und Verfolgungswahn und schockiert mit einem Konsequenten Schluß.

film-dienst 07/1999: Hintergründig inszenierter, brillant gespielter Thriller, der geschickt die Balance zwischen Vermeintlichem Doppelleben und in den Vordergrund drängender Paranoia hält. In dem er sich vorschneller Schuldzuweisungen enthält bietet er packendes und vielschichtiges Spannungskino.

Cinema 04/1999: Terror-Experte Michael Faraday (Jeff Bridges) will seinen Nachbarn Oliver Lang (Tim Robbins) als rechtsradikalen Bombenleger entlarven. Abgründige Studie bürgerlicher Paranoia.

TV Spielfilm 07/1999: Spannendes Psychoduell zweier Heavy-Weight-Sparringspartner - bedrückend konsequent.


SzenenfotoBemerkungen


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