Jimmy The Kid

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Jimmy The Kid
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1999

Kino Deutschland: 1999-04-22
Laufzeit Kino: 86 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista



Szenenfoto Seit Jahren ist die Kleinganoven-Gang um den Einbrecher Dortmunder kein richtiger Coup mehr gelungen - das soll endlich anders werden. Als der notorisch verträumte Kelp einen Schmöker mit dem Titel "Jimmy The Kid" findet, der die geniale und völlig gewaltlose Entführung eines kleinen Jungen schildert, betrachtet er dies als Zeichen des Himmels.

Warum nicht diesen Plan in die Tat umsetzen? Gesagt, getan! Doch dann kommt alles ganz anders als es sich das Gauner-Quintett vorgestellt hat! Ihr Opfer - kein Junge, sondern eine zwölfjährige Millionärstochter namens Jenny - entpuppt sich als Intelligenzbestie, die ihre Entführer mühelos in die Tasche steckt ...


SzenenfotoDarsteller: Herbert Knaup (Dortmunder), Rufus Beck (Kelp), Roman Knizka (Mörsch), Christiane Hörbiger (Mutter Mörsch), Nele Mueller-Stöfen (Charlie), Sophie Moser (Jenny), Wilfried Hochholdinger (Wesselhoff), Jophi Ries (Beckmann), Leslie Malton (Dr. Scheuven)

Regie: Wolfgang Dickmann

Stab: • Produzenten: Peter Wohlgemuth, Irma Frey für Wohlgemuth Filmproduktion • Drehbuch: Martin Rauhaus, Peter Wohlgemuth • Vorlage: Roman "Jimmy The Kid" von Donald E. Westlake • Filmmusik: Ralf Wengenmayr • Kamera: Wolfgang Dickmann • Spezialeffekte: Die Nefzers, Babelsberg GmbH • Ausstattung: Monika Bauert • Schnitt: Corina Dietz • Kostüme: Peri de Braganca • Make Up: Dörte Recke, Stephanie Birrenbach • Ton: Stephan Colli • Toneffektschnitt: - • Stunts: Ernst Reimann •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: Die hochkarätig besetzte Gaunercombo, zusammengesetzt aus dem Autofreak Roman Knizka, der Leseratte Rufus Beck und der heissen Ganovenbraut Nele Mueller-Stöfen unter der Leitung von Herbert Knaup, verspricht eine spannende und tempogeladene Komödie - ganz unter der Regie der kleinen Hauptdarstellerin Sophie Moser, deren Intelligenzquotient höher ist als der ihrer Entführer zusammen.

SzenenfotoTV Movie 10/1999: "Jimmy the Kid" ist eine einfach gestrickte Komödie, die trotz der holprigen Inszenierung nett anzuschauen ist. Obwohl die Story eigentlich keine Kinoqualität hat, zaubert sie "echte Typen" auf die Leinwand. Besonders amüsant ist Herbert Knaup in der Rolle des Gangsterbosses Dortmunder. Fast noch besser als ihre großen Kollegen ist die kleine Sophie Moser.

film-dienst 09/1999: Gaunerkomödie, die auf originelle Weise die "Gebrauchsanweisung" des Entführungskrimis mit der (Film-) Realität kontrastiert. Sie brilliert durch witzige Dialoge sowie das ausgelassen-pointierte Spiel der Darsteller, die kleinere dramaturgische Schwächen überspielen.

Rhein-Zeitung 1999-05-05: Bis es soweit ist, präsentiert der Regisseur Wolfgang Dickmann einen tiefen und nicht immer gelungenen Griff in die Slapstick-Kiste. Brillant: Christiane Hörbiger, so ganz und gar nicht gediegen.

Cinema 05/1999: Durch die Start-Verschiebung um einen Monat wird die dilettantisch inszeniete Entführungsklamotte mit Herbert Knaup und Rufus Beck leider um keinen Deut witziger.

Cinema 04/1999: Eine plumpe Komödie um fünf Gauner, die eine Zwölfjährige kidnappen.


SzenenfotoBemerkungen

Gedreht wurde in 40 Drehtagen in der Zeit vom 20. Mai 1997 bis zum 16. Juli 1997 in Köln und Umgebung.

Dirk Jasper FilmLexikon
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