Filmkritiken
Dirk Jasper(CyberKino): Dieser hochkarätig besetzte Film des Newcomers Paul Greengrass über Liebe und Freundschaft erzählt die Geschichte zweier Menschen, die durch ihr außergewöhnliches Schicksal zusammengebracht werden.
TV Movie 09/1999: Helena Bonham Carter ("Zimmer mit Aussicht") bereitete sich intensiv auf ihre Rolle als Muskelschwund-Kranke vor, übte tagelang Rollstulfahren und las Fachliteratur. Eine Beschäftigungs-Therapeutin trainierte mit der Schauspielerin die Körperhaltung und die Sprachprobleme der Betroffenen. Viele Regisseure hätten aus solch einem Stoff ein moraltriefendes Rührstück über Behinderte gemacht. Nicht so Paul Greengrass: Der Dokufilmer erzählt die Geschichte mit erstaunlicher Leichtigkeit und viel Humor.
film-dienst 08/1999: Eine brillant geschriebene und gespielte Tragikomödie, der das Kunststück gelingt, über den Sinn von Leben, Sterben und Krankheit zu reflektieren, ohne je in Rührseligkeit zu verfallen. Leider trüben Schwächen der Inszenierung den gelungenen Gesamteindruck.
TV Today 09/1999: Unter der Regie des erfahrenen Doku-Filmers Paul Greengrass beweisen Kenneth Branagh und Helena Bonham Carter als seelische und körperliche Krüppel erstaunlich viel Mut zur Häßlichkeit. Berührende Studie über die wahren Behinderungen des Lebens, fern vom üblichen Sozialkitsch.
Der Spiegel 16/1999: Der Film von Paul Greengrass ist so deutlich auf Mitleidsmasche und Tabubruch getrimmt, dass nicht einmal die großartige Bonham Carter eine Bauchlandung verhindern kann.
Cinema 04/1999: Die todkranke Jane (Helena Bonham Carter) will Sex, und Richard (Kenneth Branagh) will ihn ihr nicht geben. Leicht verklemmtes Drama mit tollen Darstellern.