Atempause

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Atempause
Genre: Drama
Farbe, Italien, Frankreich, Schweiz, Deutschland, 1999

Kino Deutschland: 1999-04-01
Laufzeit Kino: 109 Minuten
Kinoverleih D: ZuG Filmverleih



Szenenfoto 27. Januar 1945, Auschwitz. Die Rote Armee befreit die letzten Überlebenden des von den Nationalsozialisten fluchtartig verlassenen Vernichtungslagers. Primo Levi, ein junger italienischer Chemiker, gehört zu den Befreiten.

Für ihn und für einige seiner Kameraden beginnt ein langer Weg zurück ins Leben, eine Monate dauernde Odyssee durch das vom Krieg gezeichnete Europa ...


SzenenfotoDarsteller: John Turturro (Primo) Levi), Rade Serbedzija (Der Grieche), Massimo Ghini (Cesare), Stefano Dionisi (Daniele), Teco Celio (Col. Rovi), Roberto Citran (Unverdorben), Claudio Bisio (Ferrari), Andy Luotto (D'Agata), Agnieszke Wagner (Galina), Lorenza Indovina (Flora)

Regie: Francesco Rosi

Stab: • Produzenten: Leo Pescarolo, Guido De Laurentiis für 3 Emme / Stephan Films / UGC Images / T&G Film / Dazu Film • Drehbuch: Francesco Rosi, Stefano Rulli, Sandro Petraglia • Vorlage: Roman "Die Atempause" von Primo Levi • Das Buch zum Film: "Die Atempause" von Primo Levi • Filmmusik: Luis Bacalov • Kamera: Pasqualino de Santis, Marco Pontecorvo • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Andrea Crisanti • Schnitt: Ruggero Mastroianni, Bruno Sarandrea • Kostüme: Alberto Verso • Make Up: - • Ton: Alain Curvelier • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Francesco Rosi hat in eindrucksvollen Bildern die autobiographische Geschichte Primo Levis verfilmt. Ein Film, dessen wichtige, zeitlose Themen, die Poesie, die menschliche Bedeutsamkeit und die eindringliche Warnung vor antisemitischen Vorstellungen und deren furchtbaren Konsequenzen, zugleich bewegen und überzeugen.

Szenenfotokultur SPIEGEL 04/1999: Eine Gruppe von Italienern hat Auschwitz überlebt und tritt die Heimreise an. Die Freiheit schüchtert Primo (John Turturro) und seine Weggefährten ein: Sie fürchten die russischen Soldaten und irren hilfloc und hungernd durch das verwüstete Osteuropa: Nur mühsam erlernen sie wieder, was der Terror im KZ verschüttet hatte: das Lachen, die Liebe und die Fähigkeit zu verzeihen. Bei allem pädagogischen Ernst verfilmte Francesca Rosi den autobiographischen Roman von Primo Levi mit dem gleichen Optimismus, der schon Benignis "Das Leben ist schön" auszeichnete.

SzenenfotoTV Today 07/1999: Ein eingesunkener John Turturro verkörpert eindrucksvoll den tramatisierten Dichter, dessen Erlebnisbericht dem Film von Francesco Rosin zugrunde liegt. Leider gelang es dem Regie-Altmeister nicht, Schauspielern wie Rade Serbedzija (als bärtig-vitaler Klischee-Grieche) eine Darstellung ohne krachende Übertreibungen abzufordern. Regisseur Rosi schaffte immer wieder bewegende Momente. Weil er aber manche Szene überfrachtet, gerät der Erzählfluß oft ins Stocken.

film-dienst 07/1999: Die Erzählung ist überaus seriös und voller Diskretion, was mitunter den Verzicht auf Glätte und eine stärkere emotionale Wirkung verlangte als sie anderen filmischen Aufarbeitungen des Holocaust in jüngerer Zeit gelang.

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