Celebrity

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Celebrity
Titel USA: Celebrity
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1998

Kino Deutschland: 1999-04-08
Kino USA: 1998-11-20
Laufzeit Kino: 113 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1999-10-25
Kaufkassette: 2000-04-18
Laufzeit Video: 98 Minuten
Anbieter: Kinowelt

DVD Deutschland: 1999-10-14
Laufzeit DVD: Minuten
Anbieter: Arthaus



Szenenfoto Lee Simon ist ein erfolgloser Journalist und Möchtegern-Autor, dessen Celebrity-Wahn ihn immer wieder am Leben scheitern läßt. Innerhalb kürzester Zeit lernt er die unglaublichsten Personen kennen: die sinnliche Diva Nicole, den randalierenden Jungstar Brandon, das sexy Supermodel und die Jungschauspielerin Nola.

Währenddessen durchläuft seine Ex-Frau Robin die schmerzvolle hysterische Phase der Trennung und findet auf Umwegen zu einem neuen Glück in den Armen von Fernsehproduzent Tony Gardella.


SzenenfotoDarsteller: Kenneth Branagh (Lee Simon), Judy Davis (Robin Simon), Joe Mantegna (Tony Gardella), Melanie Griffith (Nicole Olivier), Leonardo DiCaprio (Brandon Darrow), Winona Ryder (Nola), Charlize Theron (Supermodel), Bebe Neuwirth (Nina), Famke Janssen (Bonnie), Michael Lerner (Doktor Lupus), Hank Azaria (David), Gretchen Mol (Vicky), Isaac Mizrahi (Gastauftritt), Donald Trump (Gastauftritt), Erica Jong (Gastauftritt), Kate Winslet (Gastauftritt), Vanessa Redgrave

Regie: Woody Allen

Stab: • Produzenten: Jean Doumanian • Drehbuch: Woody Allen • Vorlage: - • Musik: - • Kamera: Sven Nykvist • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Santo Loquasto • Schnitt: Susan E. Morse • Kostüme: Suzy Benzinger • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Celebrity ist eine Star-gespickte Komödie über einen modernen Stadtneurotiker auf der Jagd nach Glück und Erfolg im Fegefeuer des Celebrity-Rummels.

TV Movie 08/1999: Celebrity ist für Woody Allen-Verhältnisse ein Werk von geradezu epischen Ausmaßen: 242 Sprechrollen gibt es, das sind etwa so viele wie in seinen letzten vier Filmen zusammen. Außerdem traten 5.128 Statisten in Aktion! In der in Schwarzweiß gedrehten Komödie wird ein Regisseur vorgestellt als "einer dieser selbstgefälligen Idioten, die ihre Filme in Schwarzweiß drehen". Woody Allen bleibt ein Meister der Selbstironie - und unbarmherzig im Aufdecken menschlicher Unzulänglichkeiten. Seine mit Star-Kurzauftritten gespickte Satire über die Promi-Hysterie ist ein echter Woody Allen: Auf der Klaviatur der Neurosen findet er stets den richtigen komischen Ton.

Szenenfotokultur SPIEGEL 04/1999: Macht Ruhm glücklich? Versierte Fans von Woody Allen ahnen die Antwort, doch der Meister schickt sein Alter-Ego Lee (Kenneth Branagh) trotzdem auf Erkundungsfahrt. Kein neues Thema, aber ein paar charmante Gags und eine Bombenbesetzung: die welke Filmdiva (Melanie Griffith), das Ich-süchtige Model (Charlize Theron), die glücklose Schauspielerin (Winona Ryder) und der wüste Hollywood-Star (Leonardo DiCaprio). Der Auftritt des Teenieschwarms erweist sich als Glücksgriff: Sogar "Bravo" stellt den Film auf zwei Seiten vor.

TV Today 08/1999: Bissig und manchmal erfrischend geschmacklos geißelt Woody Allen unsere Fixierung auf alles, was irgendwie berühmt ist. Dabei unterstützt ihn eine Starriege, die furchtlos eigene Neurosen und Zicken ausspielt: Kinnth Branagh, Leonardo DiCaprio, Melanie Griffith, Winona Ryder, Judy Davis, Charlize Theron. So witzig und elegant war lange kein Film von Woody Allen mehr.

Szenenfotofilm-dienst 07/1999: Woody Allens 27. Film ist im Grundton auffällig melancholisch. Neben den brillant verkörperten Charakterstudien der beiden Zentralen Protagonisten widmet sich der Film auf spielerisch-satirische Weise unterschiedlichern Facetten des Phänomens der Berühmtheit in der Mediengesellschaft.

Cinema 04/1999: Kenneth Branagh steht als prominentensüchtiger Reporter im Zentrum von Woody Allens neuer Komödie.

TV Spielfilm 08/1999: Ein typischer Woody Allen auch wenn der Regisseur diesmal selbst nicht mitspielt.

FAZ: Das Werk eines großen Erzählers.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1999 Arthaus © 1994 - 2010 Dirk Jasper