Alte Verbrechen sind nicht vergessen, neue
Vergehen bringen es an den Tag. Eine tote Frau in einem New Yorker
Hotel gibt Rätsel auf: War es ein Unfall oder wurde sie gar
eliminiert?
David Fish, der Sohn der Toten macht sich mit dem zwielichtigen Anwalt Kaminski in der Hitze New Yorks daran, dem Fall nachzuspüren. Dabei stoßen sie auf die deutsche Set-Designerin Lena Katz, die die Tote im Hotel gefunden hat.
Gefangen in ihren Gefühlen und
der Angst vor der Wahrheit, kommen Lena und David schließlich
hinter ein Verbrechen, das ihre Familien auf tragische und
schicksalhafte Weise miteinander verbindet. So ist es die Ironie
des Schicksals, dass Lena und David schon eine gemeinsame
Vergangenheit verbindet, noch bevor ihre gemeinsame Zukunft
begonnen hat. Darsteller: Maria Schrader (Lena Katz),
Dani Levy (David Fish),
David Strathairn (Charles Kaminski), Nicole Heesters (Lenas
Mutter), Jeffrey Wright (Win), Lukas Ammann (Eliah Goldberg), Paul
Butler (Lieutenant Lynch), Lynn Cohen (Davids Mutter), Marcia Jean
Kurtz (Rita Teichmann), Mario Giacalone (Detective Pucci), Daniel
Mastroianni (Menachem Fish)
Regie: Dani Levy Stab: • Produzenten:
Stefan Arndt, Dani Levy für X-Filme Creative Pool GmbH •
Drehbuch: Maria
Schrader, Dani Levy
• Vorlage: - • Filmmusik: Niki Reiser • Kamera:
Carl F. Koschnick • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Volker Schaefer, Teresa Mastropierro • Schnitt: Sabine
Hoffmann, Dani Levy,
Ueli Christen • Kostüme: Ingrid Bendzuk • Make Up:
Sabine Lidl • Ton: Raoul Grass • Toneffektschnitt: -
• Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) "Meschugge" ist ein leidenschaftlicher Thriller über eine Freundschaft mit Folgen, ein Netz voller Lügen und die schicksalhafte Begegnung zweier Menschen, deren Vergangenheit verbindet, deren Liebe es aber erst ist, die sich über die Abgründe der Vergangenheit erhebt. TV Movie 06/1999: In jeder Szene spürt man das Herzblut, mit dem das kreative Paar "Meschugge" gedreht hat. Auch das Holocaust-Thema geht unter die Haut. Doch die Handlungsstränge pendeln zu sehr zwischen Thriller-Spannung und romantischem Herzknistern, um wirklich zu berühren. Sicherlich immer noch interessanter als Hollywood-Dutzendware, aber der gute Wille ist zu spürbar, und vieles wirkt etwas zu gewollt.
film-dienst 05/1999: Der Stoff wurde zum Politthriller verdichtet, zugleich aber vieler realistischer und logischer Elemente beraubt. So reihen sich Unwahrscheinlichkeiten aneinander, viele Figuren nehmen klischeehafte Züge an. Trotz des großen technischen Aufwandes wirkt das Ergebnis politisch naiv und entsprechend zwiespälig.
TV Spielfilm 06/1999:
Thriller und Geschichtsbewältigung zugleich; faszinierender
Umgang mit heiklem Thema.
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Alte Verbrechen sind nicht vergessen, neue
Vergehen bringen es an den Tag. Eine tote Frau in einem New Yorker
Hotel gibt Rätsel auf: War es ein Unfall oder wurde sie gar
eliminiert?
Im
Laufe der Ermittlungen wachsen nicht nur Kaminskis
Verdächtigungen gegen Lenas eigene Familie und die
Leidenschaft der Betroffenen, David und Lena, füreinander,
sondern auch Lenas Angst vor einer Entdeckung: es sind Schatten aus
der Vergangenheit, die weiter zurückliegen als Lena und David
alt sind und die ihre beiden Familien aus einer jahrzehntelangen
Idylle herausreißen.
Darsteller:
Filmkritiken
Die Woche 1999-03-12: Dieser Plot könnte Anlass sein
für einen brillanten Thriller über menschliche
Abgründe und historische Nachbeben. Der Stoff, den Levy und
schrader selbst entwickelt haben, krankt aber an der Liebe: Statt
die erzählerische Spannung zu mutzen, die sich aus der
individuellen Konfrontation mit Schuld, Grausamkeit,
Verdrängung und Ohnmacht wie selbstverständlich ergibt,
wollen Levy und Schrader ihre Liebesgeschichte
erzählen.
Cinema 03/1999: Die hintergründige Love-Story ist die
bislang beste Arbeit des Berliner Kreativ-Teams Dani Levy und Maria
Schrader.