In dem kleinen Ort Woburn in Neu-England, am Ufer
des Aberjona-Flusses, starben einige Kinder an Leukämie. Die
Eltern sind davon überzeugt, dass diese Krankheit nur dadurch
entstanden ist, dass zwei Unternehmen in dieser Gegend ihre
giftigen Lösungemittel in den Fluss leiten.
Acht Familien, an der Spitze Anne Anderson, wollen die Verantwortlichen für den Tod ihrer Kinder zur Rechenschaft ziehen. Sie beauftragen Rechtsanwalt Jan Schlichtmann, der vor Gericht auf Schadenersatz klagen soll. Schlichtmann übernimmt die Klage und wendet sich hierbei eigene große Geldsummen auf.
Doch eines verliert er nicht: die
Entschlossenheit, für die Gerechtigkeit zu streiten, und die
Besessenheit, bis zum Ende zu kämpfen. Darsteller: John Travolta (Jan
Schlichtman), Robert
Duvall (Jerome Facher), Tony Shalhoub (Kevin Conway), William
H. Macy (James Gordon), Zeljko Ivanek (Bill Corwley), Bruce Norris
(William Cheeseman), John Lithgow (Richter Skinner), Kathleen
Quinlan (Anne Anderson), Peter Jacobson (Neil Jacobs), Mary Mara
(Kathy Boyer), James Gandolfini (Al Love), Stephen Fry (Pinder),
Dan Hedaya (Dan Hedaya), David Thornton (Richard Aufiero), Sydney Pollack (Al Eustis),
Ned Eisenberg (Onkel Pete)
Regie: Steven Zaillian Stab: • Produzenten:
Scott Rudin, Robert
Redford, Rachel Pfeffer • Drehbuch: Steven Zaillian
• Vorlage: Buch von Jonathan Harr •
Filmmusik: Danny Elfman • Kamera:
Conrad L. Hall • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David
Gropman, Shay Cuncliffe • Schnitt: Wayne Wahrman •
Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper(CyberKino): Regisseur Steven Zaillians packendes Drama basiert auf einem wahren Fall, der sich in den 80er Jahren in East Woburn, Massachusetts, ereignete. kultur SPIEGEL 04/1999: Der aalglatte Jan Schlichtmann (John Travolta) vertritt zunächst eher unwillig eine Gruppe von Eltern, deren Kinder durch Umweltgifte an Leukämie gestorben sind. Mit einer Mischung aus Größenwahn und Mitleid verbeißt er sich in den Fall, riskiert Firma und Karriere. Der Kampf gegen korrupte Konzerne ist als Thema so abgegriffen wie die Verkommenheit des amerikanischen Rechtssystems. Sehenswert allerdings, wie Robert Duvall den Platzhirsch Travolta an die Wand spielt.
Der Spiegel 16/1999: Steve Zaillian (Drehbuch und Regie) hat daraus einen soliden Justiz-Thriller gemacht, bei dem am Ende, logisch, die Gerechtigkeit siegt. Travolta aber verliert trotzdem: Robert Duvall als fieser Konzernanwalt stiehlt ihm glatt die Show. film-dienst 08/1999: Der ehrenwerte Versuch, einem tatsächlichen Fall zu verfilmen, leidet unter zu schwacher Psychologie und einer übertriebenen Faktentreue, die auf Kosten der dramatischen Kraft geht. TV Spielfilm 09/1999:
Faszinierender Film mit ungewöhnlichem Verlauf nach einem
wahren Fall. Oscar ®
Oscar-Nominierung für 1998
für Robert Duvall (Nebendarsteller)
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In dem kleinen Ort Woburn in Neu-England, am Ufer
des Aberjona-Flusses, starben einige Kinder an Leukämie. Die
Eltern sind davon überzeugt, dass diese Krankheit nur dadurch
entstanden ist, dass zwei Unternehmen in dieser Gegend ihre
giftigen Lösungemittel in den Fluss leiten.
Anfangs scheint es, dass das Umweltverbrechen leicht nachzuweisen
ist. Es entpuppt sich jedoch als ein vertracktes juristisches
Labyrinth ohne erkennbaren Ausweg. Für den Fall seines Lebens
setzt Schlichtmann seine Karriere und seine Existenz aufs Spiel -
und verliert im Verlauf des rechtlichen Tauziehens nicht nur die
Kontrolle über den hochkomplizierten Fall, sondern auch sein
Haus, seine Besitztümer, schließlich sogar seine
Kanzlei.
Darsteller:
Filmkritiken
TV Movie 09/1999: Vorlage war Jonathan Harrs Bestseller
über den wahren Jan Schlichtmann, der in den 80er Jahren bei
seinem gerichtlichen Kreuzzug 2,6 Millionen Dollar ausgeben
mußte. Regisseur Zaillian ist Spezialist für die Adaption
wahrer Storys: Er schrieb u. a. die Drehbücher für
Oscar ®