Ein wahres Verbrechen

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein wahres Verbrechen
Titel USA: True Crime
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-04-29
Kino USA: 1999-03-19
Laufzeit Kino: Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1999-10-29
Kaufkassette: 2000-04-06
Laufzeit Video: 123 Minuten
Anbieter: Warner Bros.

DVD Deutschland: 1999-10-29
Laufzeit DVD: 122 Minuten
Anbieter: Warner Bros.



Szenenfoto Steve Everett ist ein Zeitungsreporter alter Schule: Als Profi unschlagbar, im persönlichen Umgang ein unverbesserlicher Querulant. Kaum ist er in New York gefeuert worden, macht er an der Westküste weiter - ohne aus seinen ewigen Seitensprüngen und Autoritätsproblemen zu lernen.

Trotz der Protektion durch seinen Freund, den Chefredakteur Alan Mann, gerät Everett sofort mit dem Lokalredakteur Bob Findley aneinander - bis eine brisante Story Everetts ganzes Können fordert: Er soll über die Hinrichtung des verurteilten Mörders Frank Beachum berichten und stellt bei seinen Recherchen fest, dass der Mann in der Todeszelle unschuldig ist.

Everett bleibt nicht einmal ein Tag Zeit, um die Vollstreckung des Urteils zu verhindern ...


SzenenfotoDarsteller: Clint Eastwood (Steve Everett), Isaiah Washington (Frank Beachum), Denis Leary (Bob Findley), Lisa Gay Hamilton (Bonnie Beachum), James Woods (Alan Mann), Diane Venora (Barbara Everett)

Regie: Clint Eastwood

Stab: • Produzenten: Clint Eastwood, Richard D. Zanuck, Lili Fini Zanuck für Zanuck Company / Malpaso Produktion • Drehbuch: Larry Gross, Paul Brickman, Stephen Schiff • Vorlage: Roman "Ein wahres Verbrechen" von Andrew Klavan • Filmmusik: Lennie Niehaus • Kamera: Jack N. Green • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Henry Bumstead • Schnitt: Joel Cox • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Movie 09/1999: Die Story ist bekannt: Ein Journalist entdeckt Ungereimtheiten in einem angeblich klaren Fall, trägt die nötigen Beweise zusammen und rettet einen Unschuldigen. Doch Eastwood beweist sein Können als Regisseur: Mit Liebe für Charaktere erzählt er die Geschichte und spielt selbstironisch den Frauenheld. James Woods brilliert als zynischer Chefredakteur, der Süßes liebt. Ohne Mätzchen baut Eastwood den Spannungsbogen auf - bis zur letzten Minute.

SzenenfotoTV Today 09/1999: Sicher: Clint Eastwood ist eigentlich zu alt, um noch als Vater eines achtjährigen Mädchens und Liebhaber von Mittdreißiger-Frauen durchzugehen. Doch seine schauspielerischen Qualitäten sind unbestritten. Als Regisseur ist er längst eine Klasse für sich - einer der letzten würdevollen Geschichtenerzähler Hollywoods. Mit James Woods, Denis Leary und Isaiah Washington holte er sich drei exzellente Co-Stars ins Boot. So was gibt's nicht oft: ein kluger Krimi!

film-dienst 09/1999: Mehr an einer melancholischen Selbstdarstellung als an einer argumentativen Auseinandersetzung mit der Todesstrafe interessiert, beläßt Clint Eastwood die schleppende Handlung allzu sehr im unentschiedenen Bereich zwischen Krimi, moralischer Ehegeschichte und sozialem Kommentar.

SzenenfotoCinema 05/1999: Ein Reporter (Clint Eastwood) hat nur wenige Stunden Zeit, um die Unschuld eines Todeskandidaten zu beweisen - und tut dies, in Eastwoods eigener Inszenierung, sehr behäbig.

TV Spielfilm 09/1999: Spannender Entwicklungskrimi mit gut aufgelegten Darstellern, doch ein bißchen zu versöhnlich.

Dirk Jasper FilmLexikon
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