Produktionsnotizen von Ein wahres Verbrechen

Szenenfoto Clint Eastwoods 21. Regiearbeit entstand an Originalschauplätzen in Oakland, California, und Umgebung; es liegt am östlichen Teil der Bucht von San Francisco. Die Dreharbeiten waren ein Heimspiel für Eastwood: in dieser Gegend ist er aufgewachsen und zur Schule gegangen. Von Anfang an stellte er sich Oakland als Ort der Handlung vor.

"Der Roman spielt in St. Louis", erklärt Eastwood. "Aber optisch gibt Oakland mehr her - zumindest in meinen Augen. Ich kenne mich hier gut aus, hier fühle ich mich wohl. Ich bin hier groß geworden, und auf der anderen Seite der Bucht habe ich schon den einen oder anderen Film gedreht."

"Dirty Harry" Callahan, Eastwoods Paraderolle, arbeitete als Detective für das Morddezernat von San Francisco. Fünfmal ist er als Dirty Harry aufgetreten, und alle Filme spielen in San Francisco.

Einige Szenen von "True Crime" (Ein wahres Verbrechen) entstanden im Gefängnis von San Quentin, andere in der Innenstadt von Oakland, in San Leandro und im ländlichen Bezirk um Petaluma. Für die Studioaufnahmen benutzte man den Marine-Luftstützpunkt in Alameda: Dort wurden die Todeszellen und die Gaskammer von San Quentin exakt nachgebaut.

Zu diesem Zweck holte Eastwood den Oscar-preisgekrönten Produktionsdesigner Henry Bumstead ("Wer die Nachtigall stört", "Der Clou") ins Team: er verantwortete die Gefängnisbauten. Zuletzt hatte er mit Eastwood an "Mitternacht im Garten von Gut und Böse"), "Absolute Power" und "Erbarmungslos" zusammengearbeitet. Aber auch andere Malpaso-Veteranen sind wieder dabei: Kameramann Jack Green, Cutter Joel Cox und Komponist Lennie Niehaus.

Dirk Jasper FilmLexikon
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