Reine Nervensache

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Reine Nervensache
Titel USA: Analyze This
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-05-20
Kino USA: 1999-03-05
Laufzeit Kino: 103 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1999-11-19
Kaufkassette: 2000-03-16
Laufzeit Video: 99 Minuten
Anbieter: Warner Bros.

DVD Deutschland: 1999-11-19
Laufzeit DVD: 99 Minuten
Anbieter: Warner Bros.



Szenenfoto Er gehört in New York zu den Unterwelt-Bossen, die den Ton angeben: Paul Vitti. Sein Mentor und Ersatzvater Manetta hat ihn als Ziehkind der Mafia bestens auf seine Führerrolle vorbereitet, nachdem Vittis Vater vor Jahren im Kugelhagel den Tod fand.

Doch als Paul Vitti endlich die Verantwortung übernehmen soll, treten unerwartete Komplikationen auf: Schlafstörungen, Panikattacken, Probleme, die Erektion zu halten ...

Szenenfoto Auch seine Killertruppe wundert sich über Vittis plötzliche Zaghaftigkeit. Falls die konkurrierenden Familien von Paul Vittis Angstpsychosen Wind bekommen - wie soll er dann den Laden noch zusammenhalten? Schließlich ist es seine Aufgabe, Panik zu verbreiten, nicht unter ihrer Last zusammenzubrechen.

In dieser schwierigen Situation wird der Vorstadt-Psychiater Ben Sobol zur letzten Hoffnung ...


SzenenfotoDarsteller: Robert de Niro (Paul Vitti), Billy Crystal (Ben Sobol), Lisa Kudrow (Laura McNamara), Joseph Viterelli (Jelly), Chazz Palminteri (Primo Sindone), Kyle Sahiby (Michael Sobol)

Regie: Harold Ramis

Stab: • Produzenten: Paul Weinstein, Jane Rosenthal für Village Roadshow / NPV Entertainment • Drehbuch: Peter Tolan, Harold Ramis, Kenneth Lonergan • Vorlage: Story von Kenneth Lonergan, Peter Tolan • Filmmusik: Howard Shore • Kamera: Stuart Dryburgh • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Wynn P. Thomas • Schnitt: Chris Tellefsen • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper (CyberKino) dass sich auch Mobster mal leer und ausgebrannt fühlen können, zeigt diese herrlich schwarze Komödie mit Robert de Niro und Billy Crystal als Traumpaar mit Trauma.

Rhein-Zeitung 1999-05-19: Robert de Niro und der US-Komiker Billy Crystal sind die überragenden Stars dieser witzigen Farce über allzu ernste Mafia-Filme, in denen nur scheinbar eisenharte Kerle das Sagen haben. Hier wird Mafiaboß Paul Vitti alias de Niro arbeitsunfähig, weil ihn Angstattacken immer wieder Packen. Ein Psychoanalytiker (Crystal) soll ihm helfen, ein geplantes Gipfeltreffen von Mafiachefs zu überstehen. Regisseur Harold Ramis ("Ghostbusters") gelingt eine Komödie, die gängige Mafia-Klischees erfrischend wie humorvoll aufspießt.

SzenenfotoTV Today 11/1999: Robert de Niro und Billy Crystal sind dermaßen komisch, dass selbst "Friends"-Star Lisa Kudrow, eigentlich die derzeit komischste Frau Hollywoods, an ihrer Seite schlicht verblaßt. Regisseur Harold Ramis ("Vier lieben Dich", "Und täglich grüßt das Murmeltier") umschifft geschickt jeden groben Klamauk und glänzt mit jenem spleenigen Charme, der die Hollywoodkomödien der vierziger Jahre zu Klassikern machte. Schenkelklopfen mit Niveau - sie werden noch während der Heimfahrt vom Kino lachen.

TV Movie 11/1999: Der mit Mafioso-Rollen großgewordene De Niro in einem Film, der die Mobster hochnimmt? Klappt perfekt! Robert De Niro und Billy Crystal ergänzen sich perfekt in ihrer Lust am Wortspiel - und der Zuschauer merkt in jeder Szene, wieviel Spaß die beiden beim Dreh hatten, diesen Film sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

SzenenfotoCinema 05/1999: Robert de Niro als Mafioso mit Lade-Hemmung und Billy Crystal als Psychiater, der ihm wieder Lust am Töten machen soll, sind die Stars dieser vergnüglichen Ganoven-Posse.

film-dienst 10/1999: Eine sehr unterhaltsame Komödie, die Klamauk weitgehend vermeidet und ihren Reiz aus dem Zusammenprall zweier höchst unterschiedlicher Milieus und Genres bezieht. Stimmig in der Atmosphäre, getragen von hervorragenden Darstellern.

TV Spielfilm 11/1999: Therapie zum Mitlachen: Seelenklempner muß traumatisierten Mafiaboß wieder aufrichten.

Dirk Jasper FilmLexikon
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