Alegria

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Alegria
Titel Frankreich: Alegria
Genre: Melodram
Farbe, Frankreich, 1999, FSK 6

Kino Deutschland: 1999-06-24
Kino Österreich: 1999-08-06
Laufzeit Kino: 93 Minuten
Kinoverleih D: Concorde



Szenenfoto Fracs Leben ist die Schauspielerei und seine Bühne ist die Straße. Jedoch scheint seine Kunst beim Publikum immer weniger gefragt zu sein. Frac ist traurig, leer und des Lebens müde. Just in dem Moment, als er sich sein Bett auf den Bahngleisen bereitet, beginnt für ihn ein neues Leben.

Momo, ein 11-jähriger Straßenbengel, und die wunderschöne Zirkusartistin Giulietta können ihn an seinem Vorhaben hindern. Sie geben seinem Leben einen neuen Sinn: Von Giulietta erfährt er die Liebe, von Momo wird er gebraucht ...


SzenenfotoDarsteller: Rene Bazinet (Frac), Frank Langella (Fleur), Julie Cox (Giulietta), Heathcote Williams (Marcello), Clipper Miano (Momo), Brian Dewhurst (Der alte Taps), Jade Fafieanie (Little Box), Sergei Chachelev (Tauber Clown)

Regie: Franco Dragone

Stab: • Produzenten: Rudy Barichello, Stephane Reichel • Drehbuch: Rudy Barichello • Vorlage: - • Musik: Benoit Jutras • Kamera: Pierre Mignot • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ban Van Os • Schnitt: Jean-Francois Bergeron, Yves Langlois • Kostüme: Dominique Lemieux • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Vor dem zauberhaften Ambiente des Cirque du Soleil gelingt Franco Dragone der Spagat zwischen artistischer Bühnenproduktion und einer hinreißenden Geschichte über das Künstlerleben.

tz München 1999-06-24: Die sehr schwülstige Liebesgeschichte ist nur Transportmittel für einen Film über die magische Welt des Zirkus. Im Vordergrund steht die gleichnamige Show des "Cirque du Soleil", die mit ihren märchenhaften Bildern verzaubert. Eine sehr zärtliche Kamera transportiert uns in eine Märchenwelt, aus der man am Liebsten nicht mehr erwachen möchte.

SzenenfotoDie Woche 1999-06-25: Ein erfolgloser Straßenkünstler, ein kleiner Junge namens Momo, der ihn vor dem Suizid bewahrt, und das Fest einer poetischen Welt, in der die Realität nichts verloren hat - die Verfilmung des gleichnamigen Stückes von und durch den Cirque du Soleil kann man nur lieben oder hassen.

Rhein-Zeitung 1999-06-23: Angelehnt an die magische Zirkus-Show des kanadischen Cirque du Soleil bringt der Regisseur Franco Dragone eine Fantasy-Liebesgeschichte auf die Leinwand. An ein Liveerlebnis des berühmten Zirkus' kommt der hübsche Film allerdings bei weitem nicht heran.

Szenenfotofilm-dienst 13/1999: Die allegorische, symboldurchtränkte Handlung um zwei Außenseiter, die sich gegen finstere Verhältnisse durchsetzen, verbleibt im Reich des Circensischen. Kein Zirkusfilm, sondern ein filmischer Zirkus.

Cinema 07/1999: Eine Love-Story unter Schlangenmenschen und Clowns, gedreht im kanadischen Cirque du Soleil. Das farbenprächtige Ambiente begeistert, doch die eigentliche Handlung ist fauler Zauber.

TV Spielfilm 13/1999: In der Zirkusmanege poetische Magie, auf der Kinoleinwand eher eine Enttäuschung.

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