Loss Of Sexual Innocence

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Loss Of Sexual Innocence
Titel USA: Loss Of Sexual Innocence
Genre: Melodram
Farbe, Deutschland, 1998, FSK 16

Kino Deutschland: 1999-04-29
Laufzeit Kino: Minuten
Kinoverleih D: Tobis Filmkunst

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-11-02
Kaufkassette: 2000-05-22
Laufzeit Video: 106 Minuten
Anbieter: BMG


Szenenfoto Immer wieder erinnert sich Nic, ein erfolgreicher Kameramann, fragmentarisch an seine Vergangenheit: Seine Erlebnisse als 5-jähriges Kind in Afrika, als 12-jähriger Außenseiter in der Schule, seine erste Freundin und gleichzeitig erste Enttäuschung mit 16 sowie seine Erfahrungen als Familienvater und im Beruf.

Parallel dazu entwickelt sich die Geschichte von Adam und Eva im Paradies, von den unschuldigen Anfängen bis hin zum unvermeidbaren Sündenfall.


SzenenfotoDarsteller: Julian Sands (Nic als Erwachsener), Saffron Burrows (Zwillinge), Stefano Dionisi (Luca), Kelly MacDonald (Susan), Johanna Torell (Nics Frau), Gina McKee (Susans Mutter), Jonathan Rhys Meyers (Nic mit 16), Bernard Hill (Susans Vater), Rossy de Palma (Blinde Frau), Femi Ogumbanjo (Adam), Hanne Klintoe (Eva), Rodney Charles (Charlie)

Regie: Mike Figgis

Stab: • Produzenten: Mike Figgis, Annie Stewart für Summit Entertainment • Drehbuch: Mike Figgis • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Benoit Delhomme • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Long, Giorgio Desideri • Schnitt: Matthew Wood • Kostüme: Florence Nicaise • Make Up: - • Ton: Pawel Wdowzcak • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper (CyberKino) Liebe und Tod ? um diese lebensbestimmenden Gegensätze dreht sich alles in der neuen ungewöhnlichen Beziehungsgeschichte von Mike Figgis. Bereits mit seinen preisgekrönten Welterfolgen "Leaving Las Vegas" und "One Night Stand" stellte der Regisseur mit raffinierter Technik und exzellentem Erzählstil sein Können unter Beweis.

TV Today 09/1999: Regisseur Mike Figgis ("Leaving Las Vegas") reduziert Tempo und Erzählmittel aufs Minimum und trennt die Szenen durch Schwarzblenden. Hauptdarsteller Julian Sands agiert obendrein wie unter Valium. Der Verlust der sexuellen Unschuld, den der Titel annonciert, wird in hübschen, aber hohlen Bildern skizziert - und mit einer rassistischen Pointe, für die man wahrlich nicht 106 Minuten absitzen muß.

Szenenfotofilm-dienst 10/1999: Der symbolüberfrachtete, in seinem Aussagegehalt mitunter banale Film scheitert weitgehend an seinem Anspruch. So aufdringlich wie die ausschweifende Darstellung des biblischen Sündenfalls wird auch die in ihrer Verkürzung problematische Botschaft vermittelt.

Cinema 05/1999: Experimentelle Collage über den Werdegang eines Mannes vom Kind zum Erwachsenen, von "Leaving Las Vegas"-Regisseur Mike Figgis prätentiös bebildert.


SzenenfotoBemerkungen


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