Virus

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Virus
Titel USA: Virus
Genre: Horror
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-05-20
Kino USA: 1999-01-15
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: UIP



Szenenfoto In den unendlichen Weiten des Südpazifiks: Wie aus dem Nichts taucht vor dem leckgeschlagenen Bergungsschlepper "Sea Star" ein Geisterschiff auf. Die Crew der "Sea Star", deren Schiff unterzugehen droht, hat Zuflucht in der gespenstischen Ruhe im Auge eines Taifuns gesucht, wo sie hofft, notwendige Reparaturarbeiten auszuführen und so die Katastrophe abwenden zu können.

Aber irgendetwas stimmt nicht. Das fremde Schiff, ein russisches Forschungsschiff, ausgerüstet mit hochmodernen Radar- und Elektronik-Einrichtungen und anderem technischem Wunderwerk, scheint völlig verlassen. Doch wie die Crew der "Sea Star" bald feststellen muß - der Schein trügt.

Szenenfoto Ihre Flucht vor dem Sturm endet in Terror und Schrecken an Bord des unbekannten Schiffes, auf dem sie zur Beute für eine mutierte fremde Lebensform werden; eine Lebensform, die zeit und Raum durchquert hat - eine Energiekraft wie keine andere im Universum.

Sie ist mächtig und intelligent. Und sie hat den perfekten Planeten zur Besiedlung gefunden. Und wenn sie überleben will, dann mußs sie das eine zerstören, das ihre Existenz bedroht - einen Virus namens Mensch.


SzenenfotoDarsteller: Jamie Lee Curtis (Kit Foster), William Baldwin (Steve Baker), Donald Sutherland (Captain Everton), Joanna Pacula (Nadia), Marshall Bell (J. W. Woods jr.), Julio Oscar Mechoso (Squeaky), Sherman Augustus (Richie), Cliff Curtis (Hiko), Levani (Captain Alexi)

Regie: John Bruno

Stab: • Produzenten: Gale Anne Hurd • Drehbuch: Chuck Pfarrer, Dennis Feldman • Vorlage: Dark Horse Comic-Serie "Virus" von Chuck Pfarrer • Der Roman zum Film • Filmmusik: Joel McNeely • Kamera: David Eggby • Spezialeffekte: Chuck Gaspar (Leitung Spezialeffekte), Gene Warren jr. (Leitung Visuelle Effekte) • Ausstattung: Mayling Cheng • Schnitt: Scott Smith • Kostüme: Deborah Everton • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: Joel Kramer (Koordinator) •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Techno-Thriller vom Feinsten, inszeniert von John Bruno, Hollywoods brillantestem Effekte-Zauberers.

TV Movie 11/1999: Zwar versteht es John Bruno in den ersten 40 Minuten des Films gekonnt, Spannung aufzubauen. Doch ist diese mit dem ersten Auftritt des Monsters bereits auf dem Höhepunkt angelangt - danach gibt es nur noch Krawumm statt originelle Ideen. Die Sprcial-effects sind gelungen, allein das Monster wirkt wie aus Fischer-Technik gebaut. Eher bescheiden sind auch die Leistungen der Darsteller: Während Jamie Lee Curtis zumindest noch gut aussieht, fühlt sich der einstige Charakterdarsteller Donald Sutherland in diesem Ballerspektakel völlig fehl am Platz und läßt das auch raushängen.

TV Today 11/1999: Regisseur John Bruno war Special-effects-Mann bei "Cliffhanger" und "Terminator 2". So quillt sein Film vor High-Tech-Gimmicks über, die mangels Budget aber nicht so recht beeindrucken. Jamie Lee Curtis, William Baldwin und Donald Sutherland ist die Lust am Spielen bei all dem unmotivierten Digital-Tohuwabohu sichtlich vergangen.

Szenenfotofilm-dienst 10/1999: Ganz auf grausame Spezial-Effekte bauender Science-Fiction-Horror-Film, dessen comic-artige Charaktere keinerlei Anteilnahme aufkommen lassen und der seine Spannung vergeblich in aufdringlicher Musik und vorhersehbaren Verfolgungsjagden sucht.

Rhein-Zeitung 1999-05-19: Actionreich und abenteuerlich ist das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs John Bruno. Anhänger des Genres werden ihren Spaß haben, Reminiszenzen an Horror-Klassiker zu entdecken.

Cinema 05/1999: Keine zehn kleinen Negerlein, sondern sieben Schiffbrüchige, darunter Jamie Lee Curtis, versucht ein Wesen aus dem All zu töten. Was sich mangels Originalität als ziemlich öde erweist.

TV Spielfilm 11/1999: Cyber-Seemannsgarn, das alle Vorurteile gegen Horrorfilme bestätigt. Ein Hit für Trashfans also.

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