Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit dem Erfolg von Scream! und Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast erlebt das Genre des Teen-Horror eine Renaissance im Kino. Nachdem er bereits unzählige Folgen der TV-Serien "Akte X" und "Millennium" inszeniert hat, gibt Regisseur David Nutter mit "Dich kriegen wir auch noch!" sein Spielfilmdebüt. Drehbuchautor Scott Rosenberg sorgte bereits beim Kinohit Con Air für den nötigen Drive. Der Film wartet mit einem Ensemble aufregend neuer Talente auf und weiß den Zuschauer durch geschickte Drehbuchwendungen in die Irre zu führen. Ein aufregender Psychothriller, der sich nahtlos in die Reihe anderer erfolgreicher Genrefilme einreiht.
TV Today 11/1999: Regisseur David Nutter, mit übernatürlichen Erscheinungen durch einige "Akte X"-Folgen vertraut, versucht sich hier an einem Stoff, der ein bißchen Science-Fiction mit altbewährtem Teenie-Horror vermischt. Das hat man in Robert Rodriguez' The Faculty schon origineller gesehen. Und auch die Nachwuchsmimen James Marsden und Katie Holmes (Der Eissturm) bringen nicht genügend Charisma mit. Als wär's ein Stück von Stephen King. Doch der Thriller entbehrt leider meist der Spannung.
TV Movie 11/1999: Die Geschichte ist derartig hirnrissig - daraus hätte ein wunderbarer Film werden können. Herausgekommen ist indes ein langweiliger Streifen voller Banalitäten. Selbst die hübschen Gesichter der Hauptdarsteller bringen den Zuschauer nur noch zum Gähnen.
film-dienst 11/1999: "Teenie-Horrorfilm", dem es an Spannung und Ironie mangelt. Schwache jugendliche Darsteller und eine antiautoritäre Attitüde als bloßes Lippenbekenntnis tragen zum Scheitern bei.
Cinema 06/1999: Sie haben "Scream - Schrei!" gesehen? Dann wissen Sie, mit welchen Stilmitteln dieser Teenie-Schocker seine Story um seltsam mutierende Highschool-Kids zusammenhält.