Mifune

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mifune
Titel Dänemark: Mifunes sidste sang
Genre: Komödie
Farbe, Dänemark, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-05-27
Laufzeit Kino: 101 Minuten
Kinoverleih D: Concorde



Szenenfoto Am Morgen nach seiner Hochzeitsnacht erhält der Yuppie Kresten völlig überraschend die Nachricht vom Tod seines Vaters. Zurück in Lolland kümmert er sich um den völlig heruntergekommenen elterlichen Bauernhof und seinen zwar herzensguten, aber geistig zurückgebliebenen Bruder Rud.

Die hübsche Haushälterin, die Kresten als Hilfe engagiert, entpuppt sich später als Luxus-Callgirl aus Kopenhagen. Schließlich stößt auch noch ihr flegelhafter Bruder, der aus dem Internat geflogen ist, dazu. Doch damit nicht genug.

Krestens mißtrauische Frau taucht unvermittelt auf und verkennt die Lage. Auf die Trennung folgt der Rausschmiß aus der Firma ihres Vaters. Ufos im Getreidefeld, ein Samurai im Keller und vier schlagkräftige Nutten machen das Chaos perfekt ...


SzenenfotoDarsteller: Anders W. Berthelsen (Kresten), Iben Hjejle (Liva), Jesper Asholt (Rud), Sofie Grabol (Claire), Emil Tarding (Bjarke), Anders Hove (Gerner), Paprika Steen (Pernille), Mette Bratlann (Nina), Susanne Storm (Hanne), Ellen Hillingso (Lykke), Sidse Babett Knudsen (Bibbi)

Regie: Soren Kragh-Jacobsen

Stab: • Produzenten: Brigitte Hald, Morten Kaufmann für Nimbus Film • Drehbuch: Soren Kragh-Jacobsen • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Anthony Dod Mantle • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Valdis Oskardottir • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Morten Degnbol, Hans Moller • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Soren Kragh-Jacobsen schafft es, nach den nachdenklichen Dogma-Vorgängern Das Fest und Idioten, mit "Mifune" den Zuschauern einen Film zu präsentieren, den "Variety" als "eine gelungene Mischung aus Romantik, Sex und Humor" bezeichnete.

TV Today 11/1999: Soren Kragh-Jacobsen nimmt es mit den Regeln der "Dogma 95"-Filme nicht so genau wie seine Regie-Kollegen Vinterberg und von Trier. Er präsentiert einen ruhigeren Beitrag - heiter, rührend, situationskomisch. Als geistig Zurückgebliebener brilliert Jesper Asholt, es verlieben sich: Anders Berthelsen und Iben Hjejle.

SzenenfotoDer Spiegel 21/1999: Der "Dogma"-Film des dänischen Regisseurs Soren Kragh-Jacobsen ist braver ausgefallen als Idioten und Das Fest. So wird aus innovativen Billigfilmen schnell konventionelles Autorenkino.

Cinema 06/1999: Die zärtlich-drastische Ballade über einen Yuppie, der auf den elterlichen Bauernhof zurückkehrt und dort seinen debilen Bruder wiedertrifft, gewann in Berlin Silber.

SzenenfotoTV Spielfilm 11/1999: Die Idioten sind immer die anderen - wirklich? Großartige Darsteller, starke Geschichte.

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