Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Eine vitale Komödie voll schwarzem Humor, eine Mischung aus bissiger Satire, scharfsinniger Groteske und abgründigem Märchen. Entstanden ist der erfolgreichste österreichische Film aller Zeiten.
film-dienst 11/1999: Nach einem Kabarettprogramm gestaltetes satirisches Lustspiel, das lediglich eine Ansammlung von Karikaturen präsentiert. Dabei wirkt der Niedergang des Helden vergröbert, seine permanente Denunzierung zum unbeholfenen Naivling schwächt die satirische Kraft der Geschichte, die häufig nur die Niederungen einer Provinzposse ausschreitet. Der Hauptdarsteller vollführt einen Parforce-Ritt, ohne seine Figur zum tragikomischen Porträt verdichten zu können.
TV Today 11/1999: Regisseur Harald Sicheritz ("Freispiel") bewies bei der Besetzung mit seinem Stamm-Star Roland Düringer sowie Nina Proll, Alfred Dorfer ("Indien") und Lukas "Kottan" Resetarits ein gutes Händchen. Doch sie alle reden österreichisch, was deutsche Zuschauer mitunter hilflos auf die Leinwand starren läßt. Zumindest in der ersten Stunde wirklich bissig und komisch.
Cinema 06/1999: Die Komödie übers Häuserbauen und andere Katastrophen war in Ösi-Lad der Renner. Ob sich die untertitelten Dialekt-Pointen hierzulande erschließen, bleibt jedoch fraglich.