Der elfjährige Llia arbeitet in einem Steinbruch in der iranischen Zentralprovinz. Die Menschen hier stellen mit einfachen Mitteln Ziegelsteine her. Llia ist einsam, oft rennt er alleine gegen den Wind an, der durch die wüstenartige Gegend pfeift.
Doch eines Tages sieht er Limua, ein gleichaltriges Mädchen, das mit ihrer Mutter zur Saisonarbeit gekommen ist. Nur aus Blicken und Lächeln besteht ihre Beziehung, und aus einem Geschenk.
Als die Saisonarbeiter den Steinbruch verlassen, und mit ihnen Limua, bleibt Llia alleine zurück. Ihm bleibt Limuas Handabdruck in einem Ziegelstein.
Filmkritiken
film-dienst 11/1999: Obwohl der Film dem Zuschauer einiges an Geduld und Aufgeschlossenheit abverlangt, entschädigt er ihn doch durch das hohe Maß der ihm innewohnenden Energie und durch eine Filmsprache, die in ihrer Ehrlichkeit nicht weiter entfernt sein könnte von den Laborprodukten Hollywoods. Die archaische Sprache der Gesichter, Haltungen und Landschaften bedarf keiner Übersetzungen.
Cinema 06/1999: Wortkarge bis stumme Szenen aus einer iranischen Ziegelbrennerei, die gewiß eine Geschichte erzählen sollen. Leider sprechen die Bilder nicht für sich, weshalb der Film ein Rätsel bleibt.