New York, Dezember 1999: Es ist tiefe Nacht. Auf dem Dach eines
Wolkenkratzers bereitet Robert MacDougal seinen neuesten Coup vor.
Mit Hilfe einer elektronisch gesteuerten Seilwinde läßt
sich der schwarz vermummte Meisterdieb exakt bis auf Höhe des
gewünschten Stockwerks hinabgleiten, wo er sich mit einem
Spezialwerkzeug den Weg durch die Panzerglasscheibe freischneidet.
Im Inneren des Gebäudes entschärft er schnell und
präzise alle Alarmanlagen und nähert sich dem Ziel seiner
ungewöhnlichen Reise: einem berühmten
Rembrandt-Aktgemälde. Mit geübter Hand trennt Mac die
Leinwand vom Rahmen, rollt sie wie ein Poster ein und verschwindet
- allerdings nur scheinbar unbemerkt ...
Denn vom gegenüberliegenden Gebäude beobachtete die Versicherungsagentin Virginia "Gin" Baker fasziniert den frechen Einbruch. Ohne eingreifen zu können, weiß sie dennoch, dass nur Mac für eine solch perfekt ausgeführte Operation in Frage kommt. Schon am nächsten Tag bittet sie ihren Chef Hector Cruz, sich diesem gewieften Gauner, der die Versicherungen jährlich Millionensummen kostet, an die Fersen heften zu dürfen. Hector zögert zuerst, doch als Gin ihm sagt, wie sie ihn anlocken will, willigt er ein. Eine chinesische Goldmaske, zu der sie allein den Sicherheitscode besitzt, soll ihr den Weg zu Mac bahnen. Und tatsächlich: Noch schneller als es ihr lieb ist, landet Mac an ihrem Hotelbett. Längst hat er bemerkt, wie sehr Gin sich für ihn interessiert, und nun möchte er den Grund für diese Neugierde kennenlernen. Doch so überrascht Gin ist, sie reagiert geistesgegenwärtig genug, um ihrem Plan treu zu bleiben. Mit so einem Angebot hat Mac nicht gerechnet. Skeptisch verlangt er von Gin einen Beweis ihrer Fähigkeiten als Diebin. Sie soll die Baupläne zu dem Museum stehlen, in dem sich die wertvolle Maske befindet. Ganz so reibungslos wie bei Mac vermag Gin ihre Diebestour zwar nicht durchzuziehen - einiges geht dabei zu Bruch und nur im letzten Moment kann sich das Duo vor den wütenden Besitzern retten - doch letztlich erfüllt sie ihren Auftrag. Mac ist zufrieden. Die kriminelle Kooperation zwischen ihnen ist besiegelt. In Macs schottischem Hochlandschloß bereiten die zwei sich für den verwegenen Einbruch vor. Während der feierlichen Ausstellungseröffnung, die alle Aufmerksamkeit der Museumsverantwortlichen auf sich zieht, sprengen sie ein Loch in den Boden der Lagerhalle. Doch der schwierige Teil liegt noch vor ihnen: Ein engmaschiges Netz aus Laserstrahlen, das nur auf Macs Infrarot-Bildschirm sichtbar ist, versperrt den Weg zum ersehnten Diebesgut. Gin muß ihr ganzes athletisches Können aufbieten, um sich - angeleitet von ihrem Partner - einen Weg durch das Gitter zu bahnen. Mit knapper Not gelingt den
beiden schließlich mitsamt Beute die Flucht. Wieder in
Sicherheit, stellt Mac die freudestrunkene Gin allerdings zur Rede.
Nicht nur sein einziger Verbündeter Thibadeux hat ihn wenige
Tage zuvor vor Gin gewarnt, auch Mac selbst belauschte am Abend vor
dem Einbruch im Museum ein verdächtiges Gespräch zwischen
seiner Partnerin und deren Chef. Doch auch diesmal zeigt Gin sich
der Situation gewachsen. Sie weiht Mac in einen neuen, ihren
eigentlichen Plan ein - die Manipulation aller finanziellen
Transaktionen der Zentralbank von Malaysia zu ihrer beider Gunsten.
Ein gigantisches Unternehmen mit unerhörtem finanziellen
"Gewinn", das jedoch nur punktgenau zu einem einzigen Zeitpunkt
durchgeführt werden kann: der Computerumstellung zur
Jahrtausendwende ...
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New York, Dezember 1999: Es ist tiefe Nacht. Auf dem Dach eines
Wolkenkratzers bereitet Robert MacDougal seinen neuesten Coup vor.
Mit Hilfe einer elektronisch gesteuerten Seilwinde läßt
sich der schwarz vermummte Meisterdieb exakt bis auf Höhe des
gewünschten Stockwerks hinabgleiten, wo er sich mit einem
Spezialwerkzeug den Weg durch die Panzerglasscheibe freischneidet.
Im Inneren des Gebäudes entschärft er schnell und
präzise alle Alarmanlagen und nähert sich dem Ziel seiner
ungewöhnlichen Reise: einem berühmten
Rembrandt-Aktgemälde. Mit geübter Hand trennt Mac die
Leinwand vom Rahmen, rollt sie wie ein Poster ein und verschwindet
- allerdings nur scheinbar unbemerkt ...