Virgil Adamson führt ein enfaches und
bescheidenes Leben. Er ist alleinstehend, treibt gerne Sport und
arbeitet als Masseur in einem Hotel. Virgil ist mit seinem Leben
zufrieden, es fehlt ihm an nichts - bis auf die Tatsache, dass er
blind ist. Eines Tages kommt eine junge Frau in sein
Massagezimmer.
Amy Benic ist Architektin, lebt in New York City und steht ständig unter Stress. Sie ist sehr hübsch, verdient viel Geld und hat eine schöne Wohnung. Doch zufrieden ist sie keineswegs, deshalb ist sie in dieses Hotel gekommen, um ein paar Tage auszuspannen. Zwischen Amy und Virgil
entwickelt sich langsam aber stetig eine Liebe ... wird die Kraft
ihrer Liebe für ein gemeinsames Leben ausreichen? Darsteller: Val Kilmer (Virgil Adamson),
Mira Sorvino (Amy
Benic), Kelly McGillis (Jennie Adamson), Steven Weber (Duncan
Allanbrook), Bruce Davison (Dr. Charles Aaron), Nathan Lane (Phil
Webster), Ken Howard (Virgils Vater), Laura Kirk (Betsy Ernst),
Margo Winkler (Nancy Bender), Diane Krall
(Sängerin)
Regie: Irwin Winkler Stab: • Produzenten:
Irwin Winkler, Rob Cowan, Steve Levitt für MGM •
Drehbuch: Steve Levitt • Vorlage: Roman "To See And Not See" von
Oliver Sacks • Filmmusik: Mark Isham • Kamera:
John Seale • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jane
Musky • Schnitt: Julie Monroe •
Kostüme: John Dunn • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: Frank Ferrara (Koordination)
• Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) Ein Highlight des US-Kinos, gefühlvoll, packend und aufregend. TV Today 12/1999: Regisseur Irwin Winkler ("Das Netz") bemüht sich sichtlich um Niveau, tappt aber dennoch ständig in die Kitschfalle. Schuld daran ist auch Val Kilmer, der grimassiert, als würde sein Leben dabon abhängen. Mira Sorvino ("Geliebte Aphrodite") hält sich als eher farblose Frau an seiner Seite relativ tapfer. Die besten Schauspieler - Kelly McGillis ("Der einzige Zeuge") und Nathan Lane ("Birdcage") - spielen nur Nebenrollen. Simple Verfilmung einer komplexen Geschichte. Nur in der Mitte wird's mal interessant. TV Movie 12/1999: Regisseur Irwin Winkler hat bewußt nicht auf die Mitleidschiene gesetzt. Allerdings ist er dabei übers Ziel hinausgeschossen. Denn dass die Betroffenen unter ihrer Blindheit tatsächlich leiden oder wegen ihrer Behinderung diskriminiert werden, wird weitgehend ausgeblendet: eine typisch naive Sehweise des Hollywood-Kinos. Wegen der hervorragenden Schauspieler lohnt der Kinobesuch jedoch allemal - auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist und einige Längen aufweist.
Cinema 06/1999: Ein wahrer Fall lieferte Irwin Winkler ("Schuldig bei Verdacht") die Vorlage zu seinem bewegenden Medizindrama, in dem sich der blinde Val Kimer in Mira Sorvino verliebt.
Die Woche 1999-06-11: dass man sehen lernen mußs, erfährt ein Blinder (Val Kilmer) nach der Augenoperation. Leider verschenkt der Film die Story an billige Tränen. TV Spielfilm 12/1999:
Schicksals- und Liebesdrama, routiniert gedreht und gespielt, aber
letztlich zu rührselig.
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Virgil Adamson führt ein enfaches und
bescheidenes Leben. Er ist alleinstehend, treibt gerne Sport und
arbeitet als Masseur in einem Hotel. Virgil ist mit seinem Leben
zufrieden, es fehlt ihm an nichts - bis auf die Tatsache, dass er
blind ist. Eines Tages kommt eine junge Frau in sein
Massagezimmer.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 12/1999: Eine an populärwissenschaftlichen
Details interessierte Großstadtromanze, die den
mühevollen Orientierungsprozeß nach der Operation als
Vehikel für ein kinogerechtes Ausmalen der Lust am Sehen zu
nützen versucht, in der psychologischen Charakterzeichnung
aber jede Tiefenschärfe vermissen läßt.
Rhein-Zeitung 1999-06-09: Pathetische Liebesromanze, die
schöne Bilder und viele Gefühl bietet, aber ihre durch
die neue Weltsicht angelegten Möglichkeiten nicht
ausschöpft.