Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit neun verschiedenen Kampfsequenzen, die nicht nur Jackie Chans unvergleichliches Können, sondern auch seinen Mut zur Schau stellen, wartet "Mr. Nice Guy" mit mehr Action-Szenen auf als die letzten drei Jackie Chan-Filme zusammen. Rasant geschnitten, wechselt der Schauplatz von Jackies Fernsehshow, in der Küchen-Utensilien zu tödlichen Waffen werden, zu einer belebten Einkaufsstraße, in der sich Jackie schließlich eine wilde Verfolgungsjagd mit den Gangstern liefert.
kultur Spiegel 06/1999: Bekanntlich kommt Jackie Chan fast ohne Drehbuch aus. Diesmal spielt er einen TV-Koch, der eine Gangsterbande buchstäblich niederwalzt, doch auch in der Klamotte des Regisseurs Samo Hung ist die Handlung nur Vorwand für die rasanten Stunts vom Veteranen des körperbetonten Hongkong-Kinos. Die Spielzeugkulisse verdeutlicht: Chan macht Familienkino für große Kinder.
Kino News 06/1999: Wenn man "Mr. Nice Guy" mit nur drei Worten beschreiben müßte, dann mit: rasant, verrückt und durchgedreht. Mit neun verschiedenen Kampfsequenzen stellt die Actionkomödie von Sammo Hung alle bisherigen Jackie-Filme in den Schatten. Schnelle Schnitte und atemberaubende Stunts machen dieses pausenlose Spektakel zu einem Kino-Leckerbissen - und das nicht nur für Jackie-Fans.
TV Movie 13/1999: Kennt man einen, kennt man alle - Jackie-Chan-Filme. Was soll's, schließlich verkörpert Jackie Chan die perfekteste Verbindung von hoher (Kampf-) Kunst der Peking Opera und humorvollste Stunts mit Alltagsgegenständen. Wer also wissen will, wie vielseitig eine Autotür zu verwenden ist, sollte ins Kino gehen - und bis zum Abspann mit den albernsten Pannen warten.
film-dienst 12/1999: Ein ganz auf Zerstörungsorgien angelegter Actionfilm, der dem Martial-Arts-Star Jackie Chan zwar einige außergewöhnliche Stunts ermöglicht, ansonsten jedoch die Versatzstücke des Genres nur reproduziert.
Cinema 06/1999: dass der Film, vor Jackie Chans US-Hit "Rush Hour" gedreht, praktisch ohne Handlung auskommt, wird Martial-Arts-Fans nicht stören. Denn Chan liefert akrobatischen Slapstick in Reinkultur.
Die Woche 1999-06-18: Jackie Chan, mal wieder: Der asiatische Haudraufundschluss spielt einen TV-Koch, dessen Freundin von einem Drogenbaron entführt wird. Dafür gibt's was mit der Nudelrolle.
TV Spielfilm 13/1999: Trotz irrer Akrobatik und einiger Lacher schmeckt die Koch-Story nach Hongkong-Einheitsbrei.