Megacities

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Megacities
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, Österreich, Schweiz, 1998

Kino Deutschland: 1999-06-17
Laufzeit Kino: 94 Minuten
Kinoverleih D: MFA



Szenenfoto Megacities sind Faszinosum und Moloch zugleich. Mit diesem Widerspruch müssen sich die Bewohner von Bombay, New York, Mexico City und Moskau Tag für Tag auseinandersetzen.

In zwölf Kapiteln erzählt der Film von Shankar, dem Bioskopmann, von Modesto, dem Hühnerfüsse-Verkäufer, von Babu Khan, dem Farbensieber, von Nestor, dem müllsammler, von oleg, Borja, Kolya und Mischa, den Strassenkindern, von Cassandra, der Schauspielerin, von Larissa, der Kranfahrerin, und Toni, dem Hustler.<<P> Sie sind Menschen, die ihren täglichen Kampf mit Einfallsreichtum, Witz und Würde führen. Sie alle verbindet eine Illusion: Der Traum von einem besseren Leben.


SzenenfotoDarsteller: Dokumentarische Darstellung

Regie: Michael Glawogger

Stab: • Produzenten: - • Drehbuch: Michael Glawogger • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Wolfgang Thaler • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Andrea Wagner • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Ekkehart Baumung • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Die Erde ist ein schöner Ort. Schrecklich wird sie nur durch den Menschen. Ein Film über Armut, Gewalt, Liebe und Sex - ein Film über die Schönheit des Menschen.

tz München 1999-06-24: Der Film läßt uns teilhaben am Alltag dieser Menschen, an ihren Wunschträumen. Manchmal kommen wir ihnen näher als uns im ersten Moment lieb ist. Und oft können wir die Bedingungen kaum fassen, unter denen manche Leute leben, etwa die Fischer, die in Abwasserkloaken nach Gegenständen tauchen, um sie später verkaufen zu können. Ein packender, abwechslungsreicher Film ist Michael Glawogger gelungen, farbenfroh und nie larmoyant. Immer wieder stellt er durch ungewöhnliche Kameraperspektiven und Schnittfolgen überraschende Zusammenhänge her. Geschickt und bisweilen wunderbar verspielt baut er inszenatorische Elemente ein, die seine Film lebendig machen - und spannender als die meisten Spielfilme. Mehr solche Dokumentationen, bitte!

Cinema 06/1999: Schockierend, poetisch und filmisch originell.


SzenenfotoBemerkungen

Der Dokumentarfilm wurde in Bombay, New York, Moskau und Mexico City gedreht.

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