Croupier

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Croupier
Titel England: Croupier
Genre: Drama
Farbe, England, Deutschland, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-06-17
Laufzeit Kino: 94 Minuten
Kinoverleih D: Zephir Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Kaufkassette: 2001-06-07
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter: Paramount


Szenenfoto Jack Manfred ist Schriftsteller in London. Für ein Buch fehlt ihm im Moment die richtige Idee, und auch finanziell steht es nicht zum Besten. Entgegen seiner Vorsätze nimmt er einen Job als Croupier im Spielcasino an. Ab nun beginnt sein Leben sich nur noch um die Welt des Casinos zu drehen. Jack fäng an, über "Jake" den Croupier zu schreiben.

Die Beziehung zu seiner romantischen Freundin Marion droht an Jacks neuem Leben zu zerbrechen. Im Casino bemerkt Jack die attraktive Jani de Viliers, eine erfahrene Spielerin. Gegen die Regeln des Casinos trifft er sich mit ihr außerhalb des Casinos. Die beiden sind sich sympathisch, nicht zuletzt, weil sie beide in Südafrika aufgewachsen sind.

Szenenfoto Aber Jani steht unter großem Druck, sie hat große Spielschulden, deshalb bitte sie Jack um Hilfe. Er soll von einem Raubüberfall auf das Casino ablenken - sie bietet ihm viel Geld dafür an. Jack wägt seine Chancen sorgfältig ab, schließlich willigt er ein. Die Ereignisse geraten außer Kontrolle, Jack wacht erst im Krankenhaus wieder auf. Er verspricht Marion, seinen Job an den Nagel zu hängen.

Doch die Karten werden neu gemischt: Marion wird tot aufgefunden und Jacks Roman wird ein Bestseller. Dennoch ändert Jack nichts an seinem Leben. Jack ist jetzt ganz "Jake" der Croupier. Was als Spiel begonnen hat, ist zur Obession geworden. Da kommt ein Anruf von Jani aus Südafrika: Die Karten werden aufgedeckt. Jack ist entsetzt - Jake lächelt amüsiert ...


SzenenfotoDarsteller: Clive Owen (Jack Manfred), Alex Kingston (Jani de Viliers), Alexander Morton (David Reynolds), Kate Hardie (Bella), Paul Reynolds (Matt), Nick Reding (Giles Cremorne), Nicholas Ball (Jack sr.), Gina McKee (Marion Neil)

Regie: Mike Hodges

Stab: • Produzenten: Jonathan Cavendish, Christine Ruppert für Little Bird / Tatfilm • Drehbuch: Paul Mayersberg • Vorlage: - • Filmmusik: Simon Fisher Turner • Kamera: Mike Garfath • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jon Bunker, Ian Reade Hill • Schnitt: Les Healey • Kostüme: Caroline Harris • Make Up: Horst Allert, Delia Mündelein • Ton: Ivan Sharrock • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der britische Altmeister Mike Hodges ("Flash Gordon", "Auf den Schwingen des Todes") schuf mit dem "Croupier" einen aufwendigen atmosphärischen Film aus der Londoner Spielerwelt. Das Drehbuch für die dichte Milieu-Studie stammt von Paul Mayersberg ("Der Mann, der vom Himmel fiel", "Merry Christmas, Mr. Lawrence").

TV Today 12/1999: Gegen das Spektakel "Flash Gordon", das Mike Hodges vor fast 20 Jahren drehte, nimmt sich sein jüngster Film geradezu bescheiden aus. Doch der fintenreiche Plot und das Spiel von "Croupier" Clive Owen und Alex Kingston (besser bekannt als Dr. Corday aus "ER") sorgen für ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel bis zum überraschenden Finale. Feiner Thriller mit fast dokumentarischem Blick hinter Casino-Kulissen.

Peter Jonas (Intendant Bayerische Staatsoper) in AZ München: Die Ironie von "Croupier" läßt einen auch lange nach der letzten, überraschend zynischen Einstellung nicht los. Dieser Film ist ein absolutes muß. Er hat das Zeug zu einem Klassiker.

Szenenfotofilm-dienst 11/1999: Ein faszinierendes Vexierspiel auf verschiedenen Wirklichkeits- und Wahrnemungsebenen, die sich nur scheinbar durchdringen: die enge Erlebniswelt des Croupiers, die fiktive seines Romans und die undurchschaubare Welt der Spieler.

Süddeutsche Zeitung: Tatsächlich, jede Einstellung von "Croupier" besitzt diese wunderbare Mischung, die es eigentlich nur im Kino geben kann: den Mix aus Spannung, Sinnlichkeit und Geheimnis. Alles ist möglich, jederzeit.

FAZ 1999-06-04: Auch wenn es aus der Mode gekommen ist, Filme unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten: Eine der größten Stärken von "Croupier" liegt darin, dass er den Horizont des Zuschauers beträchtlich erweitert.

Die Woche 1999-06-04: Wenn Liebe nicht blind genug macht, gibts Probleme. Das erfährt Croupier Manfred, der für seine Liebe einen Casino-Raub decken soll.

Cinema 06/1999: Glück im Spiel, Pech in der Liebe - oder wie ein erfolgloser Schriftsteller im Casino die Kontrolle verliert.


SzenenfotoBemerkungen

Der Film starte in Nordrhein-Westfalen bereits 14 Tage vor dem offiziellen deutschen Start, nämlich am 3. Juni 1999.

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