Os Mutantes - Kinder der Nacht

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Os Mutantes - Kinder der Nacht
Titel Portugal: Os Mutantes
Genre: Drama
Farbe, Portugal, Frankreich, 1998, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-07-01
Laufzeit Kino: 117 Minuten
Kinoverleih D: Pegasos



Szenenfoto Andreia, Pedro und Ricardo akzeptieren die Verhältnisse nicht, wie sie sind. Sie gehören nicht dazu, und sie unterwerfen sich nicht. Sie sind auf der Suche. Ihre starke Ausstrahlung ist immer spürbar: Etwas in ihnen droht zu explodieren.

Eine ungezügelte Energie treibt sie an: ein Verlangen nach Veränderung, die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Sie wissen nicht, wie dieses Leben aussehen könnte, aber das hält sie nicht auf. Sie akzeptieren den Platz nicht, an den man sie gestellt hat, bevor sie die Chance hatten zu wählen.

Da sie ihn nicht akzeptieren, bewohnen sie ihn nicht. Aber es gibt keinen anderen Ort für sie. Es gibt Andreias, Pedros und Ricardos in Portugal, aber es gibt sie auch anderswo ...


SzenenfotoDarsteller: Ana Moreira (Andreia), Alexandre Pinto (Pedro), Nelson Varela (Ricardo), Helder Tavares (Franklin), Paulo Pereira (Zezito), Jorge Bruno Gomes (Pedros Bruder)

Regie: Teresa Villaverde

Stab: • Produzenten: Jacques Bidou • Drehbuch: Teresa Villaverde • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Acacio de Almeida • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Sergio Costa • Schnitt: Andree Davanture • Kostüme: Joana Villaverde • Make Up: - • Ton: Vasco Pimentel, Joel Rangon • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 13/1999: Der Film begleitet sie ein Stück auf ihrem Weg ins Nichts und zeigt ihre Suche nach einem Zipfelchen Geborgenheit und Glück als harten Überlebenskampf, in dem es keinen Platz für romantische Sentenzen gibt. Ein kraftvoller, sich nachhaltig einprägender Film voller grandioser Bildeinfälle, die niemals manieristisch wirken. Der knappe, disziplinierte Erzählstil und die Leistungen der jugendlichen Hauptdarsteller runden das Gesamtbild eindrucksvoll ab.

Cinema 07/1999: Faszinierend authentische Bilder vom deprimierenden Überlebenskampf portugiesischer Straßenkinder.


SzenenfotoBemerkungen

Ursprünglich wollte Teresa Villaverde mit Darstellern arbeiten, die sie dort suchte, wo sie die Menschen traf, die sie zu ihren Charakteren inspirierte: in den Heimen Portugals. Die Behörden stimmten dem Projekt jedoch nicht zu, so dass die Regisseurin schließlich ihre Hauptdarsteller in den Institutionen fand, die den Heimen zwar sehr ähnlich sind, aber nicht dem Justizministerium unterstehen.

Dirk Jasper FilmLexikon
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