Der Legionär

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Legionär
Titel USA: Legionnaire
Genre: Action-Abenteuer
Farbe, USA, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-06-10
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D: Helkon



Szenenfoto Der Boxer und Lebemann Alain Lefevre kommt im Marseille der zwanziger Jahre in große Schwierigkeiten, als er im Anschluß an einen Schaukampf den Bruder des ortsansässigen Mafia-Paten Galgani tötet. Seine einzige Chance, aus dem zum Hexenkessel gewordenen Marseille zu entkommen, bietet die Fremdenlegion. Nachdem Alain in Marokko die harte Grundausbildung eines Legionärs absolviert hat, wird seine Einheit in ein abgelegenes, von Berbern bedrohtes Fort verlegt.

Schon der Marsch durch die Wüste ist verlustreich. Die Legionäre geraten in einen Hinterhalt, und nur mit knapper Not gelingt es Lefevre und seinen Kameraden Luther und Mackintosh, den eigentlichen Einsatzort zu erreichen. Hier muß sich Alain nicht nur gegen die kampferprobten Berber zur Wehr setzen, sondern zu seinem Entsetzen auch gegen Galganis Killer.


SzenenfotoDarsteller: Jean-Claude van Damme (Alain Lefevre), Steven Berkoff (Steinkampf), Nicholas Farrell (Mackintosh), Adewale Akinnuoge-Agbaje (Luther), Daniel Caltagirone (Rosetti), Jim Carter (Lucien Galgani), Ana Sofrenovic (Katrina), Joseph Long (Maxim), Mario Kalli (Rene), Joe Montana (Julot), Kim Romer (Capitaine)

Regie: Peter MacDonald

Stab: • Produzenten: Edward R. Pressman, Jean-Claude van Damme, Peter MacDonald für Long Road / Quadra Entertainment • Drehbuch: Sheldon Lettich, Rebecca Morrison • Vorlage: - • Filmmusik: John Altman • Kamera: Doug Milsome • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Charles J. H. Wood • Schnitt: Christopher Tellefsen, Mike Murphy • Kostüme: Paolo Stefano Scalabrino • Make Up: - • Ton: Ivan Sharrock • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Kino News 06/1999: Superstar Van Damme zeigt sich in "Der Legionär" in absoluter Top-Form und erweist sich außerdem als Top-Geschichtskenner. In den Drehpausen unterhielt er die Crew mit einem unerschöplichen Vorrat an Erzählungen und Anekdoten über die Fremdenlegion. Der Boxkampf zwischen Jean-Claude Van Dame und Joe Montana gestaltete sich für die ortsansässige Bevölkerung zu einem der größten Ereignisse des Sommers und wirkte vor allem deshalb so realistisch, weil das Publikum tatsächlich begeistert mitfieberte. Ehrensache, dass sich keiner der beiden Akteure doubeln ließ und den Drehtag entsprechend erschöpft und mit etlichen Kampfspuren verziert beendeten!

SzenenfotoTV Today 12/1999: Abgesehen davon, dass Jean-Claude van Damme sich diesmal auf die Seite der Bösen schlägt (vermutlich, ohne dies zu begreifen), provoziert dieser altmodische Kriech- und Siechfilm lästige Déjà-vus: Regisseur Peter MacDonald ("Rambo 3") hat die peinlichsten Klischees und dümmsten Phrasen des Genres ungeniert zusammengerührt. In den USA kroch dieser Film ohne Kino-Umwege in die Videoregale. Aus gutem Grund.

Rhein-Zeitung 1999-06-09: Action pur für van Damme-Fans. (...) Action-Spezialist Peter MacDonald ("Rambo 3") hat das Abenteuerspektakel mit 30er-Jahre-Touch inszeniert und an Original-Schauplätzen gedreht. Freunde von van Dammes ausgesprochen schnellen Fäusten dürften voll auf ihre Kosten kommen.

film-dienst 12/1999: Grob geschnittenes Action-Abenteuer, frei von inszenatorischen Feinheiten. Immerhin nimmt der Film von der Konvention Abstand, zum Finale den gewaltsamen Triumpf des Helden zu zelebrieren.

Cinema 06/1999: In den USA kommt die in Marokko spielende Keilerei nur auf Video heraus. Dabei spielt van Damme nicht schlechter als der Rest des Teams - da hat er wohl lange casten müssen.

Die Woche 1999-06-11: Jean-Claude van Damme lernt den Drill der Fremdenlegion und kämpft gegen Gangster, unterliegt am Ende aber dem doofen Drehbuch.

Dirk Jasper FilmLexikon
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