Alles Routine

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Alles Routine
Titel USA: Office Space
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-06-10
Kino USA: 1999-03-19
Laufzeit Kino: 89 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-01-06
Kaufkassette: 2000-07-13
Laufzeit Video: 89 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox


Szenenfoto Peter, ein kleiner Angestellter und unauffälliger Computer-Programmierer Mitte Zwanzig, hat seinen Job satt. Er fühlt sich geknechtet vom Wahnwitz des Systems - und eines Tages gerät sein Arbeitsplatz in Gefahr.

Voller Panik sucht er einen Therapeuten auf, dabei wird er zufällig per Hypnose von seiner Angst vor den Autoritäten befreit. Sein Leben ändert sich, von nun an kommt Peter zu spät, schlampt bei der Arbeit, sagt seinen Chefs die Wahrheit - und wird im Gegenzug als Führungskraft ausgewählt.

Der angepaßte Schreibtisch-Hocker wandelt sich zum Büro-Anarchisten ...


SzenenfotoDarsteller: Ron Livingston (Peter), Jennifer Aniston (Joanna), Stephen Root (Milton), Gary Cole (Bill Lumbergh), David Herman (Michael Bolton), Ajay Naidu (Samir), Richard Riehle (Tom Smykowski), Diedrich Bader (Lawrence), Alexandra Wentworth (Anna), John C. McGinley (Bob Slydell), Paul Willson (Bob Porter)

Regie: Mike Judge

Stab: • Produzenten: Michael Rotenberg, Daniel Rappaport für 20th Century Fox • Drehbuch: Mike Judge • Vorlage: - • Filmmusik: John Frizzell • Kamera: Tim Suhrstedt • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Edward McAvoy • Schnitt: David Rennie • Kostüme: Melinda Eshelman • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: Rob King •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Movie 12/1999: Der große Traum des kleinen Angestellten oder Arbeiters, sich einmal gegen die Firma aufzulehnen: Das haben wir seit Chaplins "Moderne Zeiten" (1936) tausendmal gesehen - oft wesentlich besser. Die Gags sind hier doch sehr vorhersehbar. Und wie es sich für einen "guten amerikanischen" Film gehört, fehlt auch am Ende nicht die (platte) Botschaft über die Tugenden schweißtreibender körperlicher Arbeit.

SzenenfotoDer Spiegel 23/1999: Ein guter Film wäre daraus geworden, wenn Regisseur Mike Judge, der geistige Vater der Comic-Lästerer Beavis & Buttheas, seine Geschichte ins Delirium der Angestelltenrache gesteigert hätte. Statt dessen verläppert "Alles Routine" so lustlos, als wäre er von einem Schreibtischhocker wie Peter abgewickelt worden.

Cinema 06/1999: Satirische Schlaglichter auf den alltäglichen Bürofrust, von "Beavie & Butt-head"-Erfinder Mike Judge pointiert inszeniert - bis ihm das Pulver ausgeht und das Ganze als Krimi-Klamauk endet.

Rhein-Zeitung 1999-06-09: Amüsante, schräge Satire über das Leistungssystem Arbeit Ende der 90er in den USA. Das Regiedebüt von Mike Judge, der auch "Beavis and Butthead" kreierte, überzeichnet ähnlich wie ein Comic, aber unterhält bestens.

SzenenfotoDie Woche 1999-06-11: Wird Arbeit im Kino dennoch abgebildet, dann als Hintergrund für andere Dramen oder eine Art Lifestyle: als mitteilungs-bedürftiges Selbstverwirklichungs-Problem von Yuppies etwa. Nicht so in der hinreißend sübversiven Komödie "Alles Routine", dem ersten Realfilm des Beavis-&-Butthead-Schöpfers Mike Judge.

kultur Spiegel 06/1999: Regisseur dieser Büro-Satire ist Mike Judge, der Erfinder der Comicfiguren "Beavis & Butthead": ein Humorist ohne Moral, aber mit scharfem Blick für die Erbärmlichkeit des Seins.

film-dienst 11/1999: Mittelklasse-Komödie mit einigen passablen Gags, routiniert, aber konturlos inszeniert und fern jeglicher humoristischer Subversion.

TV Spielfilm 12/1999: Witzig-böse, scharf beobachtete Bürosatire mit frischen und unverbrauchten Gesichtern.

Dirk Jasper FilmLexikon
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