Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) "Clay Pigeons" ist eine schwarze Thriller-Komödie. Trockener Humor, atmosphärisch luftige, parodierende Bilder und ein ironisch kommentierender Soundtrack ergänzen das Thriller-Vergnügen, bei dem offensichtlich ist, wieviel Spaß die Autoren bei den Verwicklungen hatten.
Kultur Spiegel 1999-07: An Clay (Joaquin Phoenix) klebt das Pech: Sein Kumpel erschießt sich, seine Freundin wird umgebracht, und beide Male fallt der Verdacht auf ihn. In Wahrheit ist es der Serienkiller Lester {Vince Vaughn), der das betuliche Kleinstadtleben in Montana aufmischt. Eine trocken erzählte Farce mit einem brillanten Vince Vaughn, der als Killer im Cowboyhemd alle Register zieht.
Cinema 07/1999: Die Jagd nach Serienmördern ist mittlerweile als Thema so ausgelutscht, dass meist nur das Drumherum für Überraschungen sorgt. Hier sind es die urkomischen Porträts von Texas-Hinterwäldlern.
film-dienst 1999-15: Der bemühte Versuch, dem Film einen Kultstatus zu verleihen, beraubt ihn aber jeder Leichtigkeit und überfrachtet die ohnehin unglaubwürdige Geschichte mit Pseudotiefsinn.
Rhein-Zeitung 1999-07-21: Mit einer Mischung aus Thriller und Komödie bringt der Film "Clay Pigeons" eine Parodie auf Krimis und Western auf die Leinwand.
TV Today 15/1999: Eine der gelungenen, witzigen Varianten des angesagten Killer-in-der-Kleinstadt-Genres.