Berüchtigt wegen seiner schonungslosen Härte den eigenen Männern gegenüber, berühmt für seine tolldreisten Raubzüge, steigt Martin Cahill in den 80er Jahren zur Unterweltgröße in Irland auf.
Der "General", wie er von Freund und Feind genannt wird, blamiert nicht nur die Polizei bis auf die Knochen, sondern legt sich auch mit Staat, Kirche und einer kompletten "Armee" an.
Der Rebell aus Dublin lebt mit zwei Frauen und fünf Kindern nur nach seinen eigenen Gesetzen. Der irische Volksheld und Meisterdieb fällt 1994 einem Attentat der IRA zum Opfer.
Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) Mit "Der General" zeichnet Altmeister John Boorman faszinierend authentisch und auf künstlerisch höchstem Niveau ein Panorama irischer Geschichte. Das formal perfekte Schwarzweißepos erhielt 1998 in Cannes den Regiepreis.
film-dienst 1999-15: Ein künstlerisch und darstellerisch überzeugender Film, der seine Protagonisten als Held einer antiken Tragödie stilisiert und dessen Inszenierung Zwischen Dokumentarismus und mythischer Überhöhung changiert.
Der Spiegel 1999-30: Was für ein fabelhafter Gangsterfilm, wie man ihn so gerissen doch eigentlich längst nicht mehr macht! Nicht wüstes Geballer, sondern Atmosphäre, Charakter, Psychologie - und das alles in sattem Schwarzweiß!
Cinema 1999-08: Regisseur John Boorman ("Zardoz") überrascht nach längerer Durststrecke mit diesem explosiven, authentischen Porträt eines Gangsters, der 40 Jahre lang Dublins Unterwelt beherrschte.
TV Spielfilm 1999-16: Facettenreiches Filmpoträt eines ganz und gar nicht gewöhnlichen Kriminellen.
Bild: Genial gelungenes Gangsterdrama im Stil der 60er. Spannend und witzig.
Brigitte: ...ein zukünftiger Klassiker der Filmgeschichte.
Cinema: ...ein faszinierendes Portrait.