Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) EDtv ist eine luzide Komödie über Instant-Ruhm, den Erfolg über Nacht und darüber, wie man sein Leben mit einigen Millionen engen Freunden teilt.
TV Movie 1999-16: "EDtv" zeigt, wie sehr sich Menschen und ihre Umgebung verändern, wenn eine Kamera sie beobachtet, jede Intimität verlorengeht. Scharfsinniges aus der schönen neuen Fernsehwelt bietet Ron Howard (Kopfgeld) in seinem Film, der trotz aller Tiefe erstaunlich unterhaltend geriet. Bestes Beispiel: Liz Hurleys vergnügliche Verführungsszene auf dem Küchentisch.
Kino News 06/1999: Das Leben des 30jährigen, unbekannten Videoverkäufers Ed Pekurney (Matthew McConaughey) verändert sich drastisch, als er sich für eine aufregende 24-Stunden-Show casten läßt und plötzlich zum Mittelpunkt der Öffentlichkeit wird.
film-dienst 1999-16: Als komödiantische Mediensatire angelegt, scheitert der Film an seiner Beliebigkeit, dem Mangel an Witz und lustlos agierenden Schauspielern und bietet lediglich oberflächliche Unterhaltung.
Cinema 1999-08: Wer zu spät kommt, den bestraft der Zuschauer. Aber auch wenn Die Truman Show lange vor Ron Howards Mediensatire lief, ist sie kein billiger Abklatsch, sondern unterhaltsam und absolut sehenswert.
Bild am Sonntag 1999-08-01: Gelungene Realsatire: Karrieresucht, Größenwahn, Zoff und Zoten für die Quoten, dazu die Schattenseiten des Ruhms. Überzogen, bissig, glänzend inszeniert - Volltreffer!
kultur SPIEGEL 1999-08: Wer ist stärker: das Fernsehen oder der Mensch? Wie die Truman Show geht auch "EDtv" dieser Frage nach, allerdings mit weniger missionarischem Pathos.
TV Spielfilm 1999-16: Familienkomödie und Mediensatire - bis zur Truman Show ist es nicht mehr weit.
Kultur Spiegel 1999-09: Bissige Romanze um einen Verlierer, der zum TV-Star wird.