Hilary & Jackie

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Hilary & Jackie
Titel England: Hilary & Jackie
Genre: Komödie
Farbe, England, 1998, FSK 16

Kino Deutschland: 1999-08-05
Laufzeit Kino: 121 Minuten
Kinoverleih D: Universal Pictures

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-02-24
Kaufkassette: 2000-07-10
Laufzeit Video: 116 Minuten
Anbieter: Universal


Szenenfoto Hilary und Jackie wachsen wohlbehütet im London der 50er Jahre auf und zeigen schon sehr früh ihr außergewöhnliches musikalisches Talent.

Zwar trennen sich ihre Wege, als Jackie eine Karriere als Cellistin beginnt, während Hilary heiratet und eine Familie gründet, doch das starke emotionale Band zwischen den Schwestern reißt nie ab.

Ihre besondere Beziehung wird erst auf die Probe gestellt, als Jackie - inzwischen gefeierter Star in allen Konzertsälen und verheiratet mit dem weltberühmten Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim - von Hilary einen völlig ungewöhnlichen Beweis ihrer schwesterlichen Liebe fordert ...


SzenenfotoDarsteller: Emiliy Watson (Jacqueline du Pré), Rachel Griffiths (Hilary du Pré), David Morrissey (Kiffer Finzi), James Frain (Daniel Barenboim), Charles Dance (Derek du Pré), Celia Imrie (Iris du Pré), Rupert Penry Jones (Piers du Pré), Bill Paterson (Jackys Cello-Lehrer), Keeley Flanders (junge Hilary), Auriol Evans (junge Jacky)

Regie: Anand Tucker

Stab: • Produzenten: Andy Paterson, Nicolas Kent • Drehbuch: Frank Cottrell Boyce • Vorlage: Biografie "A Genius In The Family" von Hilary de Pré, Piers du Pré • Das Buch zum Film • Filmmusik: Barrington Pheloung • Kamera: David Johnson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alice Normington • Schnitt: Martin Walsh • Kostüme: Sandy Powell • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Der Spiegel 1999-31: Die stilistisch unsichere Verfilmung (Regie: Anand Tucher), die oft zu billigen gefühlssteigernden Tricks greift, schwingt sich immer dann zum echten Furioso auf, wenn sie die schmerzhaften schwesterlichen Bande schildert. Dann spielen die fabelhaften Hauptdarstellerinnen - Emily Watson als Jackie Rachel Griffiths als Hilary - das Dur und Moll einer Beziehung zwischen zwei Frauen aus, die in der jeweils anderen das eigene, verpasste Leben gespiegelt sehen.

TV Movie 1999-16: Mit einem Hollywood-Regisseur hätte Jacqueline du Prés tragische Lebensgeschichte leicht zum Gefühlskitsch werden können. Der Brite Anand Tucker aber schafft die Gratwanderung in seinem kunstvoll montierten Werk mit leisen, zurückhaltenden Tönen. Wer das Oscar-prämierte Pianisten-Drama Shine mochte, wird von "Hilary & Jackie" erst recht begeistert sein.

SzenenfotoCinema 1999-08: Solange das tragische Leben der Cellistin Jacqueline du Pré im Vordergrund steht, fasziniert diese Biographie. Doch mit ausufernden Konzertszenen nervt sie so sehr wie musizierende Nachbarn.

TV Spielfilm 1999-16: Zwei beeindruckende Schauspielerinnen in einem tragischen, leidenschaftlichen Filmdrama.

Bild am Sonntag 1999-08-01: Intensiv - Gefühlsausbrüche, Glück und Trauer.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1998 für Emily Watson (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1998 für Rachel Griffiths (Nebendarstellerin)

Dirk Jasper FilmLexikon
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