Filmkritiken
Dirk Jasper (CyberKino) Regisseur Ulu Grosbard (Georgia) inszenierte mit "Tief wie der Ozean" ein tief bewegendes und packendes Familiendrama. Sensibel und mit viel Einfühlungsvermögen spielt Hollywood-Mega-Star Michelle Pfeiffer die Rolle der vom Schicksal gezeichneten Mutter.
TV Movie 1999-17: Trotz erstklassiger Leistungen von Michelle Pfeiffer, Treat Williams und Whoopi Goldberg ist der Film nicht mehr als eine typische Hollywood-Tragödie. Denn anstatt die psychologischen Aspekte einer derart vom Schicksal betroffenen Familie präziser auszuloten, mangelt es an Tiefgang, die Story ist zudem nicht immer schlüssig. Im Vordergrund stehen sentimentale Szenen, die auf die Tränendrüsen des Zuschauers drücken. Das ist zwar mitunter zum Heulen schön, aber in dieser Dosierung doch recht schmalzig.
Brigitte 1999-17: Regisseur Ulu Grosbard kann sich bei seinem bewegenden Psychodrama ganz auf eine brillante Michelle Pfeiffer verlassen. Auch wenn ihm in der zweiten Hälfte des Films die Zwischentöne verloren gehen und er allzu plakativ wird.
film-dienst 1999-16: Gefühlvolles Familiendrama nach einem Bestsellerroman, das die Entwicklung der Mutter in den Mittelpunkt stellt. Solide inszeniert, aber zu glatt in der Lösung der Probleme.
kultur SPIEGEL 1999-08: Offensichtlich ist es ein Naturgesetz in Hollywood, dass mittelalte Schauspielerinnen nur leidende Matronen geben dürfen.
Cinema 1999-08: Michelle Pfeiffer überzeugt als leidgeprüfte Mutter - und bewahrt das schmalzige Melodram trotzdem nicht vor dem Schiffbruch.
Rhein-Zeitung 99-08-11: Grosbard inszenierte ein Familien- und Adoptionsdrama um Schuldgefühle, Schmerz, enttäuschte Hoffnungen.
TV Spielfilm 1999-17: Gefühlvolles Familiendrama, gute Geschichte, aber leider zu routinemäßig umgesetzt.