Wenn der Nebel sich lichtet

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Original US-Filmplakat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Wenn der Nebel sich lichtet
Titel USA: Limbo
Genre: Drama
Farbe, USA, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-09-02
Kino USA: 1999-06-04
Laufzeit Kino: 127 Minuten
Kinoverleih D: Columbia Tristar

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-02-08
Laufzeit Video: 122 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 2000-02-08
Laufzeit DVD: 122 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Ein tragischer Bootsunfall hat Joe Gastineau aus der Bahn geworfen. Selbst 25 Jahre danach bewegt sich der ehemalige Fischer immer noch wie paralysiert durchs Leben.

Dann lernt er die Sängerin Donna de Angelo kennen - und auf einen Schlag wird alles anders. Auch sie hat zahlreiche Schläge einstecken müssen, aber ihre Energie ist ungebrochen.

Als Joes Bruder Bobby nach Jahren wieder auftaucht und ihn um einen Gefallen bittet, nutzt Joe die Gelegenheit, Donna und ihre Teenager-Tochter Noelle auf eine Bootsfahrt in die Wildnis Alaskas mitzunehmen.

Dann überschlagen sich die Ereignisse an Bord, und alle Beteiligten sind gezwungen, sich einem verzeifelten Überlebenskampf und den eigenen Dämonen zu stellen.


SzenenfotoDarsteller: Mary Elizabeth Mastrantonio (Donna de Angelo), David Strathairn (Joe Gastineau), Vanessa Martinez (Noelle de Angelo), Kris Kristofferson (Smilin' Jack), Casey Siemaszko (Bobby Gastineau), Kathryn Grody (Frankie), Rita Taggart (Lou), Leo Burmester (Harmon King), Michael Laskin (Albright), Herminio Ramos (Ricky)

Regie: John Sayles

Stab: • Produzenten: Maggie Renzi für Screen Gems • Drehbuch: John Sayles • Vorlage: - • Filmmusik: Mason Daring • Kamera: Haskell Wexler • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gemma Jackson • Schnitt: John Sayles • Kostüme: Shay Cunliffe • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Auch mit seinem zwölften Film beweist John Sayles ("Passion Fish", Lone Star), dass er zu den versiertesten Geschichtenerzählern des US-Kinos zählt. Faszinierende Figuren aus Fleisch und blut, lebensnahe Situationen und eine förmlich greifbare Echtheit der Ereignisse bilden den Kern für ein leidenschaftliches, komplexes Drama, das sich unvermittelt zu einer packenden Robinsonade auf Leben und Tod steigert.

film-dienst 1999-18: In ruhigen, verhaltenen Bildern erzählter Film, der das dramaturgische Potential einer Robinsonade nur dezent als Hintergrundfolie benützt, statt dessen aber eine irritierend-schwebende Atmosphäre des Wartens in den Mittelpunkt rückt, die zur übergreifenden Metapher für einen existenziellen Zustand wird. Über ein aufschlussreiches Zeit- und Gesellschaftspanorama Alaskas hinaus geht es dem verhaltenen Drama vor allem um den Moment und die Bedingungen, das Gefühl des Uneigentlichen zu durchbrechen.

SzenenfotoCinema 1999-09: Wenn er nicht gerade Hollywood-Drehbücher verbessert (Apollo 13), dreht John Sayles Meisterwerke wie dieses in Alaska angesiedelte Psychoporträt dreier Menschen.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
© 1999 Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper