Im Jahre 922 nach unserer Zeitrechnung: Ahmad Ibn Fadlan, ein arabischer Edelmann, der wegen einer Affäre mit einer verheirateten Frau aus Bagdad verbannt worden ist, erhält den Auftrag, als Botschafter des Friedens die nordischen Länder zu erkunden.
Als er auf dieser gefährlichen Reise auf eine Gruppe Wikinger trifft, scheint sein Schicksal besiegelt. Doch der Wikinger-Clan sieht sich mit einem weitaus ernsteren Problem konfrontiert, bei dem ihnen nur Ahmad Ibn Fadlan helfen kann: 13 Krieger sollen in den Kampf gegen blutrünstige Wesen ziehen, die alles massakrieren, was sich ihnen in den Weg stellt.
Der 13te Krieger muß ein Fremder sein, Ahmad Ibn Fadlan bleibt keine Wahl. Mit den zwölf Stärksten der Sippe, die weder Himmel noch Hölle fürchten, reitet er gen Norden, um gegen die Dunstwesen zu kämpfen, dabei muß er lernen, seine eigene Angst zu besiegen ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Der 13te Krieger" entführt seine Zuschauer in eine weit zurückliegende, fremde Welt. Angeregt durch die altenglische Beowulf-Sage schrieb Michael Crichton seinen Bestseller "Schwarze Nebel". Gemeinsam mit Regisseur John McTiernan ("Stirb langsam") gelingt Crichton durch das mit beeindruckendem Aufwand inszenierte Action-Epos eine rasante Umsetzung mythischer Stoffe fürs Kino.
film-dienst 1999-18: Ein in düsteren Farben gehaltenes Fantasy-Spektakel, das zunehmend den eigenen Anspruch aus den Augen verliert und statt mystischer Verzauberung pausenlos Kampfgetümmel aneinander reiht. Auch die bombastische Musik und der blass agierende Hauptdarsteller tragen zum Scheitern des Films bei.
Kultur Spiegel 1999-09: Eine Schlachtplatte, die man wohl von Regisseur John McTiernan ("Stirb langsam") erwarten konnte, nicht unbedingt aber von Produzent und Autor Michael Crichton, der das Endprodukt zu verantworten hat.
Cinema 1999-09: Araberfürst Antonio Banderas hilft den Wikingern im Kampf gegen eine mystische Horde Kannibalen.